Seit der Nierenoperation und MRSA-Infektion im Uniklinikum Tübingen, Urologie http://hypoxischer-hirnschaden.blogspot.de/2013/09/dem-tod-wieder-sehr-nahe-in-der.html ist er in seiner Mobilität erheblich eingeschränkt d.h. stehen kann er nur noch mit Hilfe, er kann seither nicht mehr gehen, benötigt einen Rollstuhl und ist auf erheblich mehr Hilfe angewiesen als vorher.
Da er in der Frühreha schon einmal in kürzerster Zeit das Gehen wieder lernte, schlug die Hausärztin vor, dass er noch einmal zur medizinische Rehabilitation solle, da Aussichten bestünden, dass er wieder mobiler werden könnte, sich dadurch seine Pflegebedürftigkeit mindern könne und einer weiteren Verschlimmerung seines Zustandes vorgebeugt würde.
Ganz so, wie es der Gesetzgeber im SGB XI, § 5 vorsieht.
Er war einverstanden, ich war einverstanden, Allensbach war einverstanden - nur seine Krankenkasse ist nicht einverstanden und hat den Reha-Antrag abgelehnt.
Nun geht die Bürokratie weiter - Widerspruch schreiben, Akteneinsicht verlangen, Arztberichte anfordern, Begründungen schreiben usw.
Mich kostet das alles Zeit und Geld. Aber es kostet auch die Krankenkasse Geld, viel Geld.
Die Krankenkasse wollte ihm auch mal wieder seine ambulanten Therapien streichen.
Da ich nicht weiß, wie lange sich das hinzieht, habe ich nun einen Antrag auf eine Erhöhung seiner Pflegestufe gestellt und warte nun, dass wir einen MDK-Termin bekommen.
Herzinfarkt - Herzstillstand - mehrfache Reanimation - hypoxischer Hirnschaden - homöopathische Behandlung... Er lebt sein neues Leben mit Freude, Mut, Optimismus, Ausdauer und Willen... Impressum: R. Haug-Henseler, Knollstr. 2, 72072 Tübingen
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Dienstag, 21. Januar 2014
Donnerstag, 19. September 2013
Von DREI Tübinger Tagespflegen abgelehnt.
Nun wurde er insgesamt von drei Tübinger Tagespflege Einrichtungen abgelehnt.
Eine lehnte ihn wegen häufiger Toilettengängen ab und weil in der Einrichtung nicht genügend Toiletten sind, da durch ihn die Toiletten häufig besetzt wären.
Die zweite lehnte ihn auch wegen Toilettengängen ab. Hier ist angeblich nicht genug Personal vorhanden.
Die dritte lehnte ihn ab, weil er zu pflegeintensiv wäre und weil ich ihn nicht sedieren lasse.
Was bitte ist: pflegeintensiv? Warum soll er sediert werden?
Tagespflegestätten werden meistens durch öffentliche Gelder bezuschusst.
Außerdem arbeiten die Einrichtungen fast ausschließlich mit FSJ-lern und Bfd-lern, alles sehr billige bzw. kostenlose Mitarbeiter - auch hier bezahlt der Steuerzahler die Kosten.
Für jeden Tag, den ein Pflegebedürftiger in einer Tagespflege ist, bezahlt er eine stattliche Summe an diese Einrichtung, natürlich auch gestaffelt nach der Pflegestufe, d.h. je höher die Pflegestufe, desto mehr muss der Patient bezahlen.
Für jeden Tag, den ein Pflegebedürftiger in einer Tagespflege ist, bezahlt er eine stattliche Summe an diese Einrichtung, natürlich auch gestaffelt nach der Pflegestufe, d.h. je höher die Pflegestufe, desto mehr muss der Patient bezahlen.
Das Streben nach Profit scheint diesen Einrichtungen wichtiger als die Erfüllung der rechtlichen Ansprüche der Betroffenen zu sein.
Die Pflegekasse schliesst mit den Einrichtungen Verträge und hat offenbar keinen Einfluss auf die Praktiken der Einrichtungen.
Nach § 41 SGB XI Tagespflege und Nachtpflege haben Pflegebedürftige einen Rechtsanspruch auf die Versorgung in einer Tagespflege.
Da es in Tübingen nur wenige Einrichtungen zur Tagespflege gibt, haben wir nicht mehr viele Möglichkeiten.
Sonntag, 1. September 2013
Tagespflegen in Tübingen lehnen Patienten mit hypoxischem Hirnschaden ab.
Erneut wurde er von einer Tagespflege in Tübingen abgelehnt - obwohl er so gerne dort war.
Auf eine schriftliche Begründung warte ich noch.
Ausgegrenzt, diskriminiert von den Tübinger Tagespflegestätten und dem #Pflege-Personal wegen seiner Erkrankung. Inklusion gibt es für ihn nicht.
Als ich ihm sagte, dass er nicht mehr zu der Tagesstätte gehen kann, war er sehr traurig und sagte mir: "Schade, ich lerne da viel, ich kann sehen was andere Menschen machen und wie Sie es machen und ich kann mit anderen Menschen zusammen sein."
Für ihn ist es wichtig, auch soziale Kontakte außerhalb der Familie und des Freundeskreises zu haben und am Leben teilhaben zu können.
Auf eine schriftliche Begründung warte ich noch.
Ausgegrenzt, diskriminiert von den Tübinger Tagespflegestätten und dem #Pflege-Personal wegen seiner Erkrankung. Inklusion gibt es für ihn nicht.
Als ich ihm sagte, dass er nicht mehr zu der Tagesstätte gehen kann, war er sehr traurig und sagte mir: "Schade, ich lerne da viel, ich kann sehen was andere Menschen machen und wie Sie es machen und ich kann mit anderen Menschen zusammen sein."
Für ihn ist es wichtig, auch soziale Kontakte außerhalb der Familie und des Freundeskreises zu haben und am Leben teilhaben zu können.
§ 41 SGB XI Tagespflege und Nachtpflege
(1) Pflegebedürftige haben Anspruch auf teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages- oder Nachtpflege, wenn häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann oder wenn dies zur Ergänzung oder Stärkung der häuslichen Pflege erforderlich ist. Die teilstationäre Pflege umfaßt auch die notwendige Beförderung des Pflegebedürftigen von der Wohnung zur Einrichtung der Tagespflege oder der Nachtpflege und zurück.
Dieser § 41 des SGB scheint nicht für Menschen mit hypoxischer Hirnschädigung gültig zu sein.
Einige dieser teilstationären Einrichtungen haben Mitarbeiter des Bundesfreiwilligendienst (BFD) angestellt.
Einige dieser teilstationären Einrichtungen haben Mitarbeiter des Bundesfreiwilligendienst (BFD) angestellt.
Zitat Wikipedia Anfang: "Die Kostenträger sind zum einen Teil (gegebenenfalls auch vollständig) der Bund, zum anderen Teil die Einsatzstellen bzw. deren Träger (siehe Beispiele). Jeder BFD-Platz wird vom Bund mit 250 Euro (bis zum 25. Geburtstag) bzw. 350 Euro (ab 25 Jahre) monatlich gefördert. Hierbei werden jedoch nur das Taschengeld und die anfallenden Sozialabgaben (ca. 40 % der Summe aller Leistungen) berücksichtigt. Verpflegung, Unterkunft und Kleidung müssen von der Einsatzstelle selbst getragen werden, sollten sie angeboten werden." Zitat Ende.
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