Immer wieder muss er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingewiesen werden.
Dann sagen liebe Menschen zu mir "jetzt kannst du dich ausruhen" oder "jetzt hast du etwas Zeit für dich" usw.
Das genaue Gegenteil ist der Fall, doch das kann sich keiner vorstellen.
Jeder Krankenhausaufenthalt ist für uns immer sehr anstrengend und belastet uns beide physisch und psychisch bis an die Grenzen.
Ein hypoxischer Hirnschaden, schwerstpflegebedürftig und behindert - solche Patienten sind in der Universitätsklinik Tübingen nicht vorgesehen, deshalb werden solche Patienten pflegerisch nicht behandelt und versorgt, medizinisch werden immer wieder Therapien nicht mit mir abgesprochen und ohne meine Einwilligung Eingriffe vorgenommen, die dann meistens fatale Folgen haben und einen längeren oder erneuten Klinikaufenthalt erfordern.
Ich muss ihn in der Universitätsklinik meistens komplett selber pflegen und versorgen. Das heißt für mich zwischen acht und zehn Stunden in der Klinik sein, ihn unter erschwerten (auch körperlichen) Bedingungen pflegen und versorgen.
Pflegematerialien, Hilfsmittel sind für mich dort nur schwer zu bekommen und wir müssen meistens eine lange Wartezeit z.B. auf eine Urinflasche in Kauf nehmen. Aufstehhilfen für Bett oder Rollstuhl gibt es nicht, ich muss mich körperlich in allen Bereichen viel mehr anstrengen, wenn ich ihn z.B. in den Rollstuhl setzen will, als zu Hause.
Zähneputzen, Körperpflege, Haarwäsche usw. alles ist schwieriger als zu Hause und das muss ich übernehmen, denn wenn ich es nicht mache, dann macht es niemand.
Ich bin der Ansicht, dass auch ein kranker, pflegebedürftiger Mensch das Recht auf Körperhygiene und Körperpflege hat, das gehört für mich auch zur "Würde des Menschen"!
Toilettenstuhl, Rollstuhl sind nicht im Zimmer - ich muß mich selber darum kümmern und oft lange warten, dass er diese bekommt.
Servietten gibt es für ihn nicht. Getränke bekommt er nur, wenn ich sie für ihn hole, einschenke und gebe. Wenn ich ihm kein Essen gebe, dann bekommt er auch nichts, denn das Essen wird auf den Tisch gestellt - für ihn unerreichbar.
Einmal bat ich im Universitätsklinikum Tübingen um Hilfe bei der Pflege. Die Antwort der Krankenschwester: "Wir sind ein Akut-Krankenhaus und kein Pflegeheim".
Bei ihm lösen diese Vernachlässigungen und die vielen Schwierigkeiten natürlich Ängste und Unsicherheiten in allen Bereichen aus und tragen nicht unbedingt zu einer schnellen Genesung bei.
Für die vielen pflegenden Angehörigen, die selbstverständlich kostenlos in der Klinik pflegen, gibt es keine Rückzugsmöglichkeit, keine Möglichkeit wenigstens fünf Minuten Ruhe zu haben oder bequem zu sitzen.
Weil ich ihn Nachts nicht auch noch - nach einem langen Pflegetag - pflegen wollte, weil ich einfach müde war, wurde er um 22.30 Uhr nach Hause gebracht.
Die Diskriminierung von behinderten und schwerstpflegebedürftigen Menschen wir in allen Bereichen von Tag zu Tag schlimmer.
Herzinfarkt - Herzstillstand - mehrfache Reanimation - hypoxischer Hirnschaden - homöopathische Behandlung... Er lebt sein neues Leben mit Freude, Mut, Optimismus, Ausdauer und Willen... Impressum: R. Haug-Henseler, Knollstr. 2, 72072 Tübingen
Posts mit dem Label Hypoxischer Hirnschaden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hypoxischer Hirnschaden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 1. Februar 2016
Er muss im Krankenhaus meistens von Angehörigen gepflegt werden.
Dienstag, 20. Mai 2014
Hat das Grundgesetz Gültigkeit für Schwerbehinderte und Pflegebedürftige? AOK bezahlt nicht für seine Tagespflege.
Noch immer hat sich an unserer Situation - seit 5 Monaten - nichts verändert.
Er bekommt keinen Tagespflegeplatz in Tübingen.
Die Pflegekasse der AOK Baden-Württemberg hat bisher an der Situation nichts geändert und bezahlt keine Tagespflege für ihn.
Ich kann nur noch sehr eingeschränkt arbeiten. Das uns zustehende Geld für die Verhinderungspflege, € 1.550,-- jährlich, ist seit März verbraucht.
Den uns von der Tagespflege Bürgerheim Tübingen noch einmal vorgeschlagenen Probetag konnten wir nicht wahrnehmen, da er im Krankenhaus war.
Wir werden diesen Probetag auch nicht mehr wahrnehmen, denn es hat sich in dieser teilstationären Tagespflegeeinrichtung nichts verändert.
Die Tagespflege Bürgerheim hat weder zusätzliche Toiletten eingebaut noch zusätzliches Personal bekommen.
Zuerst sollten, auch für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, menschenwürdige Rahmenbedingungen in den Tagespflegeeinrichtungen geschaffen werden, bevor er noch einmal einen Probetag machen wird.
Er ist ein Mensch und hat das Recht wie ein Mensch behandelt zu werden.
Man sollte meinen, dass das Grundgesetz auch für Pflegebedürftige und Behinderte Gültigkeit hat.
Er bekommt keinen Tagespflegeplatz in Tübingen.
Die Pflegekasse der AOK Baden-Württemberg hat bisher an der Situation nichts geändert und bezahlt keine Tagespflege für ihn.
Ich kann nur noch sehr eingeschränkt arbeiten. Das uns zustehende Geld für die Verhinderungspflege, € 1.550,-- jährlich, ist seit März verbraucht.
Den uns von der Tagespflege Bürgerheim Tübingen noch einmal vorgeschlagenen Probetag konnten wir nicht wahrnehmen, da er im Krankenhaus war.
Wir werden diesen Probetag auch nicht mehr wahrnehmen, denn es hat sich in dieser teilstationären Tagespflegeeinrichtung nichts verändert.
Die Tagespflege Bürgerheim hat weder zusätzliche Toiletten eingebaut noch zusätzliches Personal bekommen.
Zuerst sollten, auch für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, menschenwürdige Rahmenbedingungen in den Tagespflegeeinrichtungen geschaffen werden, bevor er noch einmal einen Probetag machen wird.
Er ist ein Mensch und hat das Recht wie ein Mensch behandelt zu werden.
Man sollte meinen, dass das Grundgesetz auch für Pflegebedürftige und Behinderte Gültigkeit hat.
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
Art 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Art 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Dienstag, 11. Februar 2014
Zur ärztlichen Zweitmeinung ist stationärer Aufenthalt im Krankenhaus nötig.
Bei seiner Krankenkasse, AOK Tübingen, haben wir einen Antrag zur Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung zu seiner Erkrankung und zu seinen Therapien gestellt. Dieses wurde genehmigt.
Durch die Schwere der Erkrankung ist hierfür ein mehrwöchiger stationärer Aufenthalt im Krankenhaus nötig.
Da jeder Patient die freie Wahl des Arztes bzw. des Krankenhauses hat, haben wir uns an das Krankenhaus unseres Vertrauens gewandt und dann die nötigen Schritte unternommen.
Nehmen Sie als Betroffene diese Möglichkeit der Therapieüberprüfung auf jeden Fall in Anspruch. Bei schwerstkranken Menschen mit hypoxischen Hirnschädigung ist diese Überprüfung der zahlreichen Therapien wichtig und nötig.
Sonntag, 5. Januar 2014
Herzinfarkt, Herzstillstand - 20 Minuten warten auf den Notarzt.
Als er erkrankte, habe ich 18 Minuten auf den Notarzt gewartet.
Bis der Notarzt dann bei Ihm in der Wohnung war, vergingen noch einmal 3 Minuten - denn der Notarzt ging zuerst in eine falsche Wohnung. Ich konnte das Blaulicht vom Schlafzimmerfenster aus sehen, doch es kam keiner. Also musste ich ihn alleine lassen, durch das ganze Haus und dann auf die Straße rennen und den Notarzt suchen. Es vergingen wieder kostbare Minuten, Minuten die sein Überleben gefährdet haben. So wurde er erst nach mehr als 20 Minuten notärztlich behandelt, d.h. reanimiert.
Das ist eine sehr lange Zeit, für einen Menschen in dieser Situation.
Wie würde sein gesundheitlicher Zustand heute aussehen, wenn der Notarzt früher gekommen wäre?
Würde es ihm dann besser gehen? Ich denke ja, denn bei einem Herzstillstand und dem daraus resultierenden Sauerstoffmangel und dem mangelnden Blutfluss ist jede Minute, ja jede Sekunde kostbar um das Überleben zu sichern und gesundheitliche Folgeschäden zu mindern.
Bis der Notarzt dann bei Ihm in der Wohnung war, vergingen noch einmal 3 Minuten - denn der Notarzt ging zuerst in eine falsche Wohnung. Ich konnte das Blaulicht vom Schlafzimmerfenster aus sehen, doch es kam keiner. Also musste ich ihn alleine lassen, durch das ganze Haus und dann auf die Straße rennen und den Notarzt suchen. Es vergingen wieder kostbare Minuten, Minuten die sein Überleben gefährdet haben. So wurde er erst nach mehr als 20 Minuten notärztlich behandelt, d.h. reanimiert.
Das ist eine sehr lange Zeit, für einen Menschen in dieser Situation.
Wie würde sein gesundheitlicher Zustand heute aussehen, wenn der Notarzt früher gekommen wäre?
Würde es ihm dann besser gehen? Ich denke ja, denn bei einem Herzstillstand und dem daraus resultierenden Sauerstoffmangel und dem mangelnden Blutfluss ist jede Minute, ja jede Sekunde kostbar um das Überleben zu sichern und gesundheitliche Folgeschäden zu mindern.
Samstag, 4. Januar 2014
Ablehnung durch die vierte Tagespflegeeinrichtung in #Tübingen..
Nun hat auch die vierte Tagespflegeeinrichtung in Tübingen seine Versorgung abgelehnt.
Seine Versorgung in der Tagespflege haben abgelehnt:
Bürgerheim Tübingen,
KBF Tübingen,
Seniorentreff im Schönblick, Tübingen
Luise-Poloni-Heim, Tübingen.
Die Begründung lautet immer, dass er mehr als dreimal täglich zur Toilette muss, nicht genügend Personal vorhanden ist, nicht genügend Toiletten vorhanden sind usw.
Mehr als drei Toilettengänge am Tag sind nicht erlaubt und nicht akzeptabel.
Die Leiterin einer Einrichtung hat mir vorgeschlagen, ihn zu sedieren damit er nicht mehr so häufig zur Toilette muss. Zu diesem Vorschlag muss ich wohl nichts mehr sagen - da ist alles gesagt.
Da ist auch gesagt unter welchen Umständen und Bedingungen Menschen in manchen teilstationären Einrichtungen leben.
Das Bürgerheim Tübingen hat einen erneuten Probetag vorgeschlagen - diesen werden wir wahrnehmen.
Ob er wohl dieses mal aufgenommen wird? Ich bin gespannt.
Er war immer ein kommunikativer Mensch und war immer viel mit anderen Menschen, auch durch seinen Beruf bedingt, zusammen.
Noch heute ist er kommunikativ, unterhält sich gerne und möchte gerne mit anderen Menschen zusammen sein und nicht immer alleine nur zu Hause.
Die Ablehnung der Tagespflegestätten nehmen ihm einen wichtigen Teil seines Lebens: die ganz normalen Teilhabe am Leben, nämlich sich mit anderen Menschen auszutauschen, nicht einsam zu sein, nicht alleine zu sein.
Er hat einen gesetzlichen Anspruch auf die Versorgung durch eine teilstationäre Tagespflege.
Diesen Anspruch können wir nicht wahrnehmen, da es offensichtlich keine Einrichtung
gibt, die einen Menschen mit einer hypoxischen Hirnschädigung aufnimmt, diesen versorgen und pflegen will.
Die Pflegekasse ist die Behörde, die den Einrichtungen die Genehmigungen zur Betreibung einer teilstationären Tagespflege erteilt.
Mit den teilstationären Einrichtungen hat die Pflegekasse Versorgungsverträge abgeschlossen, die die Sicherstellung einer Tagespflege nach den gesetzlichen Vorgaben garantieren sollen.
Die AOK Tübingen hat in den Verträgen mit ihren Vertragspartnern versäumt, die Pflege von Pflegebedürftigen zu sichern.
Die Behörde AOK Tübingen hat versäumt, entsprechende Strukturen zur Pflege in teilstationären Einrichtungen zu schaffen. Jetzt wird ihm die Pflege, auf die er ein gesetzliches Recht hat, durch die Pflegekasse der AOK Baden-Württemberg verweigert
Die AOK Tübingen hat in den Verträgen mit ihren Vertragspartnern versäumt, die Pflege von Pflegebedürftigen zu sichern.
Die Behörde AOK Tübingen hat versäumt, entsprechende Strukturen zur Pflege in teilstationären Einrichtungen zu schaffen. Jetzt wird ihm die Pflege, auf die er ein gesetzliches Recht hat, durch die Pflegekasse der AOK Baden-Württemberg verweigert
Im Rahmenvertrag zwischen den Pflegekassen und den Tagespflege-Einrichtungen in Baden Württemberg ist keine Pflegestufe, keine Krankheit von dem gesetzlichen Recht auf Tagespflege ausgeschlossen, wie ich lesen konnte.
Auch der Gesetzgeber sieht keinen Ausschluss von Krankheiten oder Pflegestufen vor.
Weshalb ist es den Tagespflegestätten, die von Geldern der Pflegekassen, Geldern der Patienten und von Steuergeldern finanziert werden möglich, Patienten mir einer erworbenen Hirnschädigung zu diskriminieren und an der gesetzlich zugesicherten Teilhabe am Leben auszuschließen?
Wenn er nicht in eine teilstationäre Tagespflege gehen kann, muss ich meine Berufstätigkeit aufgeben.
Wenn er nicht in eine teilstationäre Tagespflege gehen kann, muss ich meine Berufstätigkeit aufgeben.
Sonntag, 1. September 2013
Hypoxischer Hirnschaden.Therapieberatung und Therapieangebote für Betroffene und deren Angehörige.
In Deutschland erleiden jedes Jahr etwa eine viertel Million
Menschen, jeden Alters, eine Schädigung des Hirns durch die Folgen eines
Herzinfarktes, einer Reanimation, eines Schlaganfalls, eines Unfalls
usw. Die Zahl der Menschen mit einer hypoxischen Hirnschädigung ist
nicht bekannt.
Erworbene Hirnschäden weisen verschiedene Ursachen, verschiedene Schweregrade und je nach Schweregrad fast immer ein komplexes Behinderungsbild auf.
Die Bezeichnung erworbener Hirnschaden ist weder bei Medizinern, Pflegekassen, Pflege, Politik noch in der Behindertenhilfe ausreichend bekannt. Häufig werden der Begriff erworbener Hirnschaden und geistige Behinderung gleichgesetzt und Menschen, die im Erwachsenenalter einen Hirnschaden erworben haben, als geistig Behinderte bezeichnet.
Ein hypoxischer Hirnschaden ist einer der schwersten erworbenen Hirnschäden überhaupt.
Die Unterscheidung zwischen Menschen mit erworbenem Hirnschaden und Menschen mit geistiger Behinderung ist nicht nur eine Wortklauberei.
Menschen mit erworbenem Hirnschaden haben oft eine mehr oder weniger vollständige Erinnerung an ihr früheres Leben. Sie verfügen über eine Biografie und definieren sich oft über eine mehr oder minder ausgeprägte Identität, die am früheren sozialen Status und den früheren Kompetenzen anknüpfen möchte. Dieses kann die Akzeptanz der jetzigen Realität und die Auseinandersetzung mit den aktuellen Defiziten erschweren.
Die Bedürfnisse, Bedarfslagen und Therapien von Menschen mit einem erworbenen Hirnschaden unterscheiden sich enorm von den Menschen, die von Geburt an oder kurz nach der Geburt an einer geistigen Behinderung leiden und werden oft von Ärzten, Pflegekräften, Tagespflegestätten, Pflegeheimen usw. nicht verstanden und deshalb auch nicht erkannt.
Ich möchte mich hier ausschließlich mit dem hypoxischen Hirnschaden befassen.
Lesen Sie auf meinem Blog http://hypoxischer-hirnschaden.blogspot.de/ weiter über das Krankheitsbild des hypoxisch-anämischen Hirnschadens.
Durch die mangelhafte Versorgung des Hirns mit Sauerstoff und Blut können vielfältige körperliche Störungen auftreten wie: Lähmungen, Spastik, Störungen der Koordination, der Sprache, des Sprachverständnisses, Schluckstörungen, Hormonstörungen, Störungen der Harn- und Stuhlausscheidung, Sensibilitätsstörungen, Sehstörungen verschiedenster Art. Dazu kommen noch eine Vielzahl an neuropsychologischen Störungen bzw. Defiziten.
Die erschütternde Unkenntnis der Ärzte zum Krankheitsbild hypoxischer Hirnschaden, angefangen bei den verschiedenen wichtigen Möglichkeiten der genauen Diagnosestellung bis hin zu den möglichen Therapien, ist für die Erkrankten und deren Angehörige fatal. Dadurch können viele Möglichkeiten zur Linderung des großen Leids und der Schmerzen nicht ergriffen werden und somit kann keine Verbesserung der Situation der Betroffenen herbeigeführt werden.
Es gibt eine Vielzahl von Therapien, die nach meiner Erfahrung Erfolge aufweisen - Erfolge oft in kleinen Schritten.
Eine Beratung zu wichtigen Untersuchungen, möglichen Therapien und Therapieangeboten können Sie bei mir erfragen - schicken Sie mir eine E-Mail.
Ich arbeite in der Praxis mit mehreren Therapeuten zusammen, die alle Erfahrungen mit dem Krankheitsbild hypoxische Hirnschädigung haben.
Erworbene Hirnschäden weisen verschiedene Ursachen, verschiedene Schweregrade und je nach Schweregrad fast immer ein komplexes Behinderungsbild auf.
Die Bezeichnung erworbener Hirnschaden ist weder bei Medizinern, Pflegekassen, Pflege, Politik noch in der Behindertenhilfe ausreichend bekannt. Häufig werden der Begriff erworbener Hirnschaden und geistige Behinderung gleichgesetzt und Menschen, die im Erwachsenenalter einen Hirnschaden erworben haben, als geistig Behinderte bezeichnet.
Ein hypoxischer Hirnschaden ist einer der schwersten erworbenen Hirnschäden überhaupt.
Die Unterscheidung zwischen Menschen mit erworbenem Hirnschaden und Menschen mit geistiger Behinderung ist nicht nur eine Wortklauberei.
Menschen mit erworbenem Hirnschaden haben oft eine mehr oder weniger vollständige Erinnerung an ihr früheres Leben. Sie verfügen über eine Biografie und definieren sich oft über eine mehr oder minder ausgeprägte Identität, die am früheren sozialen Status und den früheren Kompetenzen anknüpfen möchte. Dieses kann die Akzeptanz der jetzigen Realität und die Auseinandersetzung mit den aktuellen Defiziten erschweren.
Die Bedürfnisse, Bedarfslagen und Therapien von Menschen mit einem erworbenen Hirnschaden unterscheiden sich enorm von den Menschen, die von Geburt an oder kurz nach der Geburt an einer geistigen Behinderung leiden und werden oft von Ärzten, Pflegekräften, Tagespflegestätten, Pflegeheimen usw. nicht verstanden und deshalb auch nicht erkannt.
Demzufolge werden Menschen mit einem im Erwachsenenalter erworbenen Hirnschaden unzureichend und meistens mangelhaft
therapiert, versorgt, unterstützt, begleitet und häufig auch von
Ärzten, Pflegeeinrichtungen und in der Pflege diskriminiert.
Auch den Angehörigen bleibt demzufolge eine kompetente Unterstützung, Beratung und Hilfe versagt.Ich möchte mich hier ausschließlich mit dem hypoxischen Hirnschaden befassen.
Lesen Sie auf meinem Blog http://hypoxischer-hirnschaden.blogspot.de/ weiter über das Krankheitsbild des hypoxisch-anämischen Hirnschadens.
Durch die mangelhafte Versorgung des Hirns mit Sauerstoff und Blut können vielfältige körperliche Störungen auftreten wie: Lähmungen, Spastik, Störungen der Koordination, der Sprache, des Sprachverständnisses, Schluckstörungen, Hormonstörungen, Störungen der Harn- und Stuhlausscheidung, Sensibilitätsstörungen, Sehstörungen verschiedenster Art. Dazu kommen noch eine Vielzahl an neuropsychologischen Störungen bzw. Defiziten.
Die erschütternde Unkenntnis der Ärzte zum Krankheitsbild hypoxischer Hirnschaden, angefangen bei den verschiedenen wichtigen Möglichkeiten der genauen Diagnosestellung bis hin zu den möglichen Therapien, ist für die Erkrankten und deren Angehörige fatal. Dadurch können viele Möglichkeiten zur Linderung des großen Leids und der Schmerzen nicht ergriffen werden und somit kann keine Verbesserung der Situation der Betroffenen herbeigeführt werden.
Es gibt eine Vielzahl von Therapien, die nach meiner Erfahrung Erfolge aufweisen - Erfolge oft in kleinen Schritten.
Eine Beratung zu wichtigen Untersuchungen, möglichen Therapien und Therapieangeboten können Sie bei mir erfragen - schicken Sie mir eine E-Mail.
Ich arbeite in der Praxis mit mehreren Therapeuten zusammen, die alle Erfahrungen mit dem Krankheitsbild hypoxische Hirnschädigung haben.
Montag, 8. Juli 2013
Er hat das Konzert von Mark Knopfler in vollen Zügen genossen.
Am Samstagabend konnten wir tatsächlich zum Konzert von Mark Knopfler nach Stuttgart in die Schleyerhalle gehen.
Schon zwei Tage vorher war er nervös und voller Vorfreude - ich allerdings auch.
Es war für uns ein fantastisches Erlebnis.
Er war so glücklich und genoss die Musik des Mark Knopfler und der Band in vollen Zügen.
Er sagte zu mir: "Ich bin so glücklich, dass ich die Musik nicht nur hören, sondern auch mit meinem ganzen Körper fühlen kann und die Musiker sehen kann". Immer wieder streckte er seine Hände in die Höhe und jubelte laut vor Freude und Glück.
Der Tübinger Musikerin Konstanze Kulinsky www.uilleann-pipes.de/ danken wir von Herzen, dass Sie den Anstoss zum Konzertbesuch gegeben hat und dann tatkräftig und spontan die Initiative ergriff.
Herzlichen Dank, Andreas Rogge www.uilleann-pipes.de/, Musiker, Instrumentenbaumeister mit der Spezialisierung für Dudelsackbau, der ihm sofort großzügig seine Eintrittskarte schenkte und sich mit
seinem Freund
Michael McGoldrick http://www.prideofmanchester.com/music/michaelmcgoldrick.htm http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_McGoldrick ,Musiker, in Verbindung setzte und der für mich auch gleich noch eine Karte schickte, damit ich ihn begleiten konnte. Thank you so much, Michael McGoldrick!
Als ich von diesem Wunder Hans-Peter Bauer, Marketingchef www.schliffkopf.de erzählte, setzte er sich mit
Manfred Parlow http://www.schleyerhalle.de/index.php?tacoma=webpart.pages.TacomaDynamicPage&navid=4047&coid=4047&cid=0&tacomasid=ft5v2i7he5qqkhmsauvnd98evjm3ecdk in Verbindung und Herr Parlow hielt seine schützenden Hände über uns und machte möglich, was ich nicht für möglich gehalten hätte.
Vielmals danke, lieber Hans-Peter Bauer! Vielen, vielen Dank Herr Parlow!
Die Stuttgarter Zeitung http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mark-knopfler-in-stuttgart-mehr-als-nur-dire-straits.8c2bbfb9-6a9e-4266-a543-f003582ff427.html schrieb über das Konzert:
Zitat Anfang:
"Mark Knopfler (63) ist nie ein Freund von Firlefanz gewesen: Er quatscht nicht viel auf der Bühne, er hampelt nicht herum, und er hat auch keine Videowände in die ausverkaufte Stuttgarter Schleyerhalle karren lassen. Stattdessen raunt er in seinen Liedern völlig entspannt von fernen Welten und lässt aus den Gitarren die unglaublichsten Grenzüberschreitungen entfleuchen, scheinbar anstrengungslos.
Vielleicht sollte man sich manchmal versichern, dass sie tatsächlich existieren, diese Weltwunder, die uns seltsam selbstverständlich geworden sind: die Inseln der Karibik, die Gipfel des Himalaja, ein Lächeln am Montagmorgen oder Mark Knopflers Gitarrenspiel". Zitat Ende.
Für mich war es ein nicht selbstverständliches Weltwunder, dass er zu diesem Konzert gehen konnte und wir so viele "Engel" hatten, die uns leiteten, begleiteten, beschützten und uns geholfen haben, seinen Traum und großen Wunsch zu erfüllen.
Freitag, 5. Juli 2013
Einladung zum Konzert von Mark Knopfler.
Manche Tage sind einfach super.
So einen Tag haben wir heute. Er bekam eine Einladung zum Mark Knopfler Konzert
von Andreas Rogge, Pipemaker, Andreas Rogge - Pipemaker/Dudelsackbau http://www.uilleann-pipes.de/
Seit vielen Jahren ist er ein großer Fan von Mark Knopfler und jetzt diese große Überraschung und Freude. Wir können es noch nicht fassen.
Liebe Menschen helfen uns, damit er gut und heil zum Konzert und wieder zurück nach Hause kommt.
Wir freuen uns unbeschreiblich und sagen DANKE.
So einen Tag haben wir heute. Er bekam eine Einladung zum Mark Knopfler Konzert
von Andreas Rogge, Pipemaker, Andreas Rogge - Pipemaker/Dudelsackbau http://www.uilleann-pipes.de/
Seit vielen Jahren ist er ein großer Fan von Mark Knopfler und jetzt diese große Überraschung und Freude. Wir können es noch nicht fassen.
Liebe Menschen helfen uns, damit er gut und heil zum Konzert und wieder zurück nach Hause kommt.
Wir freuen uns unbeschreiblich und sagen DANKE.
Montag, 1. Juli 2013
Er bekommt keine Therapien mehr verordnet - KV ist dagegen!
Er macht weiterhin Fortschritte in seiner Genesung und braucht dafür viele und vielseitige Therapien.
So bekommt er in regelmäßigen Abständen osteopathische Behandlungen, Gedächtnistraining, ein spezielles Bewegungstraining, mentales Training, Musiktherapie, homöopathische Therapie und Tuina-Therapie. Da die Krankenkasse diese Therapien nicht bezahlt, tragen wir die Kosten selbst.
Er ist immer noch auf Therapien wie Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie stark angewiesen.
Diese Therapien sind auch noch heute für seine weitere Genesung, für die Stabilisierung und den Erhalt seiner neu erlernten Fähigkeiten wichtig.
Doch seit vielen Wochen haben wir große Schwierigkeiten, diese Therapien vom Arzt verordnet zu bekommen. Anscheinend erlaubt die KV (Kassenärztliche Vereinigung) den Kassenärzten die Verordnung dieser Therapien nicht mehr.
Es ist dann die Rede von "ich kann und darf das nicht mehr verschreiben" oder/und die "Erkrankung steht nicht auf der Liste der KV" oder/und "das muss die Krankenkasse genehmigen"
Die für Ihn zuständige Krankenkasse hat lt. Veröffentlichung der KV auf ein Genehmigungsverfahren verzichtet. Sebstverständlich steht diese schwere Erkrankung auf "der Liste".
Sollen hier schwerst erkranke Menschen von der Kassenärztlichen Vereinigung, die von den Beiträgen der krankenversicherten Menschen sehr gut lebt, ausgegrenzt und nicht weiter behandelt werden?
Möchte so die KV ihren finanziellen Gewinn maximieren und ihren Vorständen noch höhere Gehälter bezahlen?
Zitat Anfang, Veröffentlichung der KV-Baden-Württemberg:
Trotz aller Vereinbarungen, Regelungen, Veröffentlichungen, usw. muss ich seine Therapien selber bezahlen oder er kann keine Therapien mehr bekommen.
Ich bin empört, dass ich für einen schwerkranken Menschen um dringend benötige Therapien betteln muß.
Ich bin empört, wie mit schwer kranken Menschen umgegangen wird.
Ich bin empört, wie man mit Menschen umgeht, die viele Jahre in diese Solidargemeinschaft
der Krankenkasse und Pflegekasse einbezahlt haben.
Ich bin empört, wenn ich lese, wie viele Milliarden die gesetzlichen Krankenkassen von Ihren Mitgliedern eingenommen und von dem Geld der Versicherten "Paläste" gebaut haben und Ihre Mitarbeiter fürstlich entlohnen, ihren Mitgliedern aber nötige Therapien verweigern.
Ich bin empört, wie die Krankenkassen, Pflegekassen und Politik mit schwerkranken Menschen und deren pflegenden Angehörigen umgehen und sie zu Bittstellern und Bettlern degradieren.
Durch die pflegenden Angehörigen, die 24 Stunden täglich ohne Lohn arbeiten und oft bis an die Grenzen belastet sind, sparen Krankenkassen, Pflegekassen und der Staat monatlich Millionen ein.
Diesen Menschen wird durch die Bürokratie, zurückhalten von wichtigen Informationen, Hinhaltetaktiken das schwere Leben noch schwerer gemacht.
Im Internet hat die KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
folgendes veröffentlicht,
Zitat Anfang: KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
So bekommt er in regelmäßigen Abständen osteopathische Behandlungen, Gedächtnistraining, ein spezielles Bewegungstraining, mentales Training, Musiktherapie, homöopathische Therapie und Tuina-Therapie. Da die Krankenkasse diese Therapien nicht bezahlt, tragen wir die Kosten selbst.
Er ist immer noch auf Therapien wie Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie stark angewiesen.
Diese Therapien sind auch noch heute für seine weitere Genesung, für die Stabilisierung und den Erhalt seiner neu erlernten Fähigkeiten wichtig.
Doch seit vielen Wochen haben wir große Schwierigkeiten, diese Therapien vom Arzt verordnet zu bekommen. Anscheinend erlaubt die KV (Kassenärztliche Vereinigung) den Kassenärzten die Verordnung dieser Therapien nicht mehr.
Es ist dann die Rede von "ich kann und darf das nicht mehr verschreiben" oder/und die "Erkrankung steht nicht auf der Liste der KV" oder/und "das muss die Krankenkasse genehmigen"
Die für Ihn zuständige Krankenkasse hat lt. Veröffentlichung der KV auf ein Genehmigungsverfahren verzichtet. Sebstverständlich steht diese schwere Erkrankung auf "der Liste".
Sollen hier schwerst erkranke Menschen von der Kassenärztlichen Vereinigung, die von den Beiträgen der krankenversicherten Menschen sehr gut lebt, ausgegrenzt und nicht weiter behandelt werden?
Möchte so die KV ihren finanziellen Gewinn maximieren und ihren Vorständen noch höhere Gehälter bezahlen?
Zitat Anfang, Veröffentlichung der KV-Baden-Württemberg:
Nach den gesetzlichen Bestimmungen haben die
Krankenkassen das Recht auf eine Genehmigung bei allen
Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls und bei
allen Langfristverordnungen. Die meisten Krankenkassen
(AOK Baden-Württemberg, IKK classic, LKK Baden-Württemberg,
vdek, zahlreiche BKKen) haben auf diese Möglichkeit
verzichtet (siehe www.kvbawue.de à praxis alltag à
verordnungsmanagement à heilmittel à pdf „Genehmigungsverzicht“).
Bei diesen Krankenkassen müssen sich die
Patienten die Verordnung außerhalb des Regelfalls und Langfristverordnungen
nicht genehmigen lassen.
Zitat Ende.
Ich bin empört, dass ich für einen schwerkranken Menschen um dringend benötige Therapien betteln muß.
Ich bin empört, wie mit schwer kranken Menschen umgegangen wird.
Ich bin empört, wie man mit Menschen umgeht, die viele Jahre in diese Solidargemeinschaft
der Krankenkasse und Pflegekasse einbezahlt haben.
Ich bin empört, wenn ich lese, wie viele Milliarden die gesetzlichen Krankenkassen von Ihren Mitgliedern eingenommen und von dem Geld der Versicherten "Paläste" gebaut haben und Ihre Mitarbeiter fürstlich entlohnen, ihren Mitgliedern aber nötige Therapien verweigern.
Ich bin empört, wie die Krankenkassen, Pflegekassen und Politik mit schwerkranken Menschen und deren pflegenden Angehörigen umgehen und sie zu Bittstellern und Bettlern degradieren.
Durch die pflegenden Angehörigen, die 24 Stunden täglich ohne Lohn arbeiten und oft bis an die Grenzen belastet sind, sparen Krankenkassen, Pflegekassen und der Staat monatlich Millionen ein.
Diesen Menschen wird durch die Bürokratie, zurückhalten von wichtigen Informationen, Hinhaltetaktiken das schwere Leben noch schwerer gemacht.
Im Internet hat die KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
folgendes veröffentlicht,
Zitat Anfang: KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
Praxisbesonderheiten /
Langfristverordnung
Dezember 2012
Hinweise und Erläuterungen
zu neuen Vereinbarungen
in der Heilmittelversorgung
Das GKV-Versorgungsstrukturgesetz der Bundesregierung
hat nunmehr erstmals bei den Heilmittelverordnungen
einen Ausweg eröffnet: Mit den Krankenkassen haben wir
auf Bundesebene eine Vereinbarung über Verordnungen für
Versicherte mit langfristigem Behandlungsbedarf (Langfristverordnungen)
und Praxisbesonderheiten für die Versorgung
mit Heilmitteln bei schwer erkrankten Patienten getroffen.
Die Verordnungen für diese Patienten können künftig bei
Verordnungsweisen nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot
entweder gar nicht mehr zu Regressen führen oder sind
faktisch davon ausgenommen.
Damit ist für die Ärzte und Patienten ein Traum wahr
geworden: Zumindest im Bereich einer begrenzten aber
ernsthaft erkrankten Patientengruppe kann nun eine am
Krankheitsbild und nicht an Richtgrößen orientierte Versorgung
mit Heilmitteln vorgenommen werden.
Praxisbesonderheiten und
Langfristverordnungen
Aufgrund der Vorgabe des Gesetzgebers konnten wir
mit den Krankenkassen eine Vereinbarung für Patienten mit
langfristigem Bedarf an Heilmitteln (Langfristverordnung)
und für Praxisbesonderheiten treffen. In der nachfolgend
aufgeführten Tabelle sind die Diagnosen aufgeführt, die
unter diese Regelungen fallen.
Langfristverordnungen
Langfristverordnungen (in der Tabelle dunkelblau markiert)
Langfristverordnungen (in der Tabelle dunkelblau markiert)
sind Heilmittelverordnungen für schwer kranke
Patienten mit einem voraussichtlichen Behandlungsbedarf
von mindestens einem Jahr. Bei den Langfristverordnungen
können Sie in Bezug auf die Menge, nicht aber auf die Art
des Heilmittels von den Vorgaben des Heilmittelkatalogs
abweichen und eine Verordnung für einen Zeitraum von
bis zu zwölf Wochen ausstellen
Über die Vereinbarung hinaus gilt gemäß Gemeinsamen
Bundesausschuss: „Stellt der Arzt fest, dass bei dem Patienten
ein langfristiger Heilmittelbedarf aufgrund einer nicht in
der Tabelle gelisteten Diagnose vorliegt, kann der Patient
bei der Krankenkasse eine Genehmigung einer notwendigen
langfristigen Heilmittelbehandlung beantragen. Eine Genehmigung
kommt dann in Betracht, wenn Schwere und Dauerhaftigkeit
der Schädigungen mit den in der Tabelle aufgeführten
Diagnosen vergleichbar ist.“
Genehmigung
Nach den gesetzlichen Bestimmungen haben die
Krankenkassen das Recht auf eine Genehmigung bei allen
Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls und bei
allen Langfristverordnungen. Die meisten Krankenkassen
(AOK Baden-Württemberg, IKK classic, LKK Baden-Württemberg,
vdek, zahlreiche BKKen) haben auf diese Möglichkeit
verzichtet (siehe www.kvbawue.de à praxis alltag à
verordnungsmanagement à heilmittel à pdf „Genehmigungsverzicht“).
Bei diesen Krankenkassen müssen sich die
Patienten die Verordnung außerhalb des Regelfalls und Langfristverordnungen
nicht genehmigen lassen.
Übersicht über die Diagnosen Stand: 01.01. 2013
Diagnosegruppe/Indikationsschlüssel
ICD-10 Diagnose Physiotherapie Ergotherapie Stimm-, Sprech-,Sprachtherapie Hinweis/Spezifikation
G93.1 Anoxische Hirnschädigung, ZNI1/ ZN 2 EN1/ EN2 SC1
andernorts nicht klassifiziert
Zitat KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Ende:
http://www.kvbawue.de
Freitag, 28. Juni 2013
Koma - seine Erinnerung daran.
Vor zweieinhalb Wochen war er aus dem Koma erwacht und war jetzt in der Akut-Neurologischen Frühreha Klinik. Seit seinem Herzinfarkt, Herzstillstand und Reanimation waren jetzt knapp fünfeinhalb Wochen vergangen.
Er war nicht orientiert, d.h. er wusste nicht wo er war, wer er war, was geschehen war, wer ich war usw. Seine Erinnerung an seine Existenz war nicht mehr vorhanden.
Er hatte keine Erinnerung an seinen Aufenthalt auf der Intensivstation oder in der Kardiologie.
Sein Lang- und sein Kurzzeitgedächtnis waren nicht mehr vorhanden. Er konnte sich an nichts erinnern.
Die einzigen Erinnerungen, die er hatte, betrafen seine Arbeit, seine Fotos die er gemacht hatte. Diese konnte er immer sofort erkennen und als von ihm fotografiert identifizieren.
Behutsam begann ich ihm zu erzählen, dass er einen Herzinfarkt hatte und im Koma lag, dass er lange reanimiert werden musste, dass sein Überleben für ziemlich unwahrscheinlich gehalten wurde sagte ich ihm nicht, da unterbrach er mich und sprach:
"Ja, ich weiß. Ich war tot - aber noch nicht richtig. Da war ein Prof, der hat sich ganz arg für mich eingesetzt und sehr viel für mich getan, und auch noch viele andere Leute haben sich für mich eingesetzt und mir geholfen. Deshalb bin ich wieder da, wo ich bin."
Er sprach weiter uns sagte zu mir: "Es war nicht schlimm, es war in Ordnung, für mich war das okay. Das war wirklich nicht schlimm für mich, nur für Dich und die anderen war es schlimm."
Er sprach noch weiter über Dinge, die sich während seines tiefen Komas in der Klinik und auch zu Hause ereignet hatten. Er konnte über Krankenschwestern berichten die Ihn während des Komas gepflegt hatten usw., er sprach mich auf verschiedene sehr persönliche Bereiche an, die mich während seiner Komazeit beschäftigten.
Es hat mich sehr erstaunt, da ja sein Kurzzeit- und sein Langzeitgedächtnis nicht mehr vorhanden waren, dass so plötzlich diese Erinnerungen an seine Komazeit kamen.
Jetzt hatte ich die Bestätigung: Es war richtig, dass ich an seinem Krankenbett nicht erlaubte belastende und ängstigende Gespräche zu führen, mögliche schwere therapeutische / operative Eingriffe und Prognosen über den weiteren Krankheitsverlauf zu besprechen.
Er war nicht orientiert, d.h. er wusste nicht wo er war, wer er war, was geschehen war, wer ich war usw. Seine Erinnerung an seine Existenz war nicht mehr vorhanden.
Er hatte keine Erinnerung an seinen Aufenthalt auf der Intensivstation oder in der Kardiologie.
Sein Lang- und sein Kurzzeitgedächtnis waren nicht mehr vorhanden. Er konnte sich an nichts erinnern.
Die einzigen Erinnerungen, die er hatte, betrafen seine Arbeit, seine Fotos die er gemacht hatte. Diese konnte er immer sofort erkennen und als von ihm fotografiert identifizieren.
Behutsam begann ich ihm zu erzählen, dass er einen Herzinfarkt hatte und im Koma lag, dass er lange reanimiert werden musste, dass sein Überleben für ziemlich unwahrscheinlich gehalten wurde sagte ich ihm nicht, da unterbrach er mich und sprach:
"Ja, ich weiß. Ich war tot - aber noch nicht richtig. Da war ein Prof, der hat sich ganz arg für mich eingesetzt und sehr viel für mich getan, und auch noch viele andere Leute haben sich für mich eingesetzt und mir geholfen. Deshalb bin ich wieder da, wo ich bin."
Er sprach weiter uns sagte zu mir: "Es war nicht schlimm, es war in Ordnung, für mich war das okay. Das war wirklich nicht schlimm für mich, nur für Dich und die anderen war es schlimm."
Er sprach noch weiter über Dinge, die sich während seines tiefen Komas in der Klinik und auch zu Hause ereignet hatten. Er konnte über Krankenschwestern berichten die Ihn während des Komas gepflegt hatten usw., er sprach mich auf verschiedene sehr persönliche Bereiche an, die mich während seiner Komazeit beschäftigten.
Es hat mich sehr erstaunt, da ja sein Kurzzeit- und sein Langzeitgedächtnis nicht mehr vorhanden waren, dass so plötzlich diese Erinnerungen an seine Komazeit kamen.
Jetzt hatte ich die Bestätigung: Es war richtig, dass ich an seinem Krankenbett nicht erlaubte belastende und ängstigende Gespräche zu führen, mögliche schwere therapeutische / operative Eingriffe und Prognosen über den weiteren Krankheitsverlauf zu besprechen.
Dienstag, 18. Juni 2013
Horroraufenthalt in Akut-Neurologischer Reha-Klinik
Am 05. Januar 2011 wurde er in ein Krankenhaus des Landes Baden Württemberg für Akut-Neurologische Frührehabilitation verlegt.
Da begann für Ihn eine unendliche körperliche und psychische Qual.
Er wurde pflegerisch vernachlässigt. Im Analbereich war er wund, er blutete und das rohe Fleisch war zu sehen. Die Pflegerin, die ich darauf ansprach antwortete nur: das ist bei uns noch lange nicht wund.
Er war schmutzig und hatte Kot unter seinen Fingernägeln.
Mit Kot an seinen Händen musste er essen.
Von einer Pflegerin wurde er in meinem Beisein und dem Beisein drei weiterer Personen körperlich misshandelt.
Er bekam sehr wenige Therapien - z.B. Logopädie bekam er nur dann, wenn die Therapeutin Lust hatte.
Behandlungspläne wurden nicht für ihn erstellt bzw. den Angehörigen nicht mitgeteilt.
Er wurde an den Beinen so fest in seinen Rollstuhl gefesselt, dass er vor Schmerzen schrie. Er wurde psychisch misshandelt.
Wenn er seine Medikamente nicht gleich schlucken wollte bzw. konnte, wurden sie von der Pflegerin weggeworfen. So bekam er seine für ihn zur dieser Zeit noch lebensnotwendigen Herzmedikamente und blutverdünnenden Arzneimittel nicht.
So war er wieder einmal in Lebensgefahr - in der Gefahr an den körperlichen Mißhandlungen zu sterben, zu sterben weil er nötige Medikamente nicht bekam.
Durch den ständig liegenden Blasenkatheter hatte er eine chronische Blasenentzündung. Der Blasenkatheter war verdreckt. Beim wechseln des Katheters wurde er verletzt und blutete, er litt tagelang an großen Schmerzen. Es wurde kein Facharzt hinzugezogen.
Im März sorgten Ärzte der Kardiologie vom UKT, er war dort zu einem erneuten Eingriff, dass Urologen den Katheter entfernten und dass keiner mehr gelegt wurde.
Er litt ständig unter schwersten Schmerzen im Bauch- und Rückenbereich. Auch hier wurden keine Untersuchungen gemacht, keine Fachärzte hinzugezogen.
Unter der Aufsicht eines Therapeuten stürzte er schwer und zog sich Verletzungen im Gesicht, Kopf und an den Händen zu. Er wurde nicht untersucht, vom Schädel wurden keine Röntgenaufnahmen gemacht, ich wurde von dem Sturz und seinen Verletzungen nicht benachrichtigt, sondern sah meinen nicht unerheblich verletzten Mann erst bei meinem nächsten Besuch. Und, und, und........
Einen Lichtblick gab es auch in diesem Haus: ein Physiotherapeut und eine Ergotherapeutin kümmerten sich liebevoll um ihn und erzielten mit ihm wunderschöne Fortschritte.
Nach ca. 6 Wochen wurde mir von dem zuständigen Sozialarbeiter gesagt: Ihr Mann ist unwertes Leben, der wird jetzt entlassen, er kostet die Krankenkasse und die Klinik zu viel Geld. Das lohnt sich nicht mehr bei ihrem Mann.
Ich kämpfte darum, dass mein Mann verlegt werden sollte, in eine bekannte Klinik am Bodensee.
Man sagte mir, dass mein Mann eine Verlegung wahrscheinlich nicht überleben würde, durch eine Verlegung würden die meisten Patienten sterben. Deshalb würde man einer Verlegung nicht zustimmen. Er würde sich geistig und körperlich nie mehr weiterentwickeln, vielleicht könnte er irgendwann einmal wieder einige Schritte gehen.... Doch wurde mir der Vorschlag vom Chefarzt unterbreitet, meinen Mann in das zur Klinik gehörende Pflegeheim zu übergeben. Bei dieser Verlegung sah der Chefarzt "keine Gefahr, dass er durch die Verlegung sterben würde".
Zwischenzeitlich hatte ich Kontakt zur Klinik am Bodensee aufgenommen. Dort war man nicht ablehnend und ich versuchte weiter meinen Mann verlegen zu lassen. Von der Krankenkasse, die über die Vorgänge in der Klinik informiert war - auch über die Misshandlungen, bekam ich keine Unterstützung.
Ich hatte endlich bei dem für meinem Mann zuständigen Chefarzt durchgesetzt, dass das Krankenhaus eine Verlegung und Aufnahme in die Schmieder Klinik Allensbach am Bodensee beantragt. Mir wurde vom Chefarzt gesagt, dass er dort nicht aufgenommen würde, dafür hätte er gesorgt, schließlich würden sich die Chefärzte untereinander kennen und stünden miteinander in Kontakt.
Am 06. April 2011 sollte er nach Hause entlassen werden, doch es kam anders.
Zwei Tage vor seiner Entlassung kam der Bescheid, dass die Klinik am Bodensee ihn aufnehmen und er verlegt werden wird. Wir konnten unser Glück nicht fassen! Endlich, so hoffte ich, wird er eine neurologische Frührehabilitation bekommen. Was dann auch so war!
Kostbare Wochen der Rehabilitation wurden nicht genutzt, jedoch von der Krankenkasse teuer bezahlt.
Für meinen Mann hat die Krankenkasse eine Tagespauschale an diese Klinik des Landes Baden Württemberg bezahlt. Wie hoch der Betrag genau war, wollte die Krankenkasse mir nicht sagen. Man sagte mir, der Tagessatz wäre zwischen ca. 400,-- und 500,-- Euro.
Je weniger der Patient ärztlich betreut wird, je weniger Untersuchungen an einem Patienten vorgenommen werden, je weniger Medikamente ein Patient bekommt, je weniger Akut-Neurologische Therapien ein Patient bekommt, je weniger der Patient pflegerisch versorgt wird desto geringer sind die Ausgaben pro Patient und umso höher ist der Gewinn der Abteilung und somit des Krankenhauses.
Da begann für Ihn eine unendliche körperliche und psychische Qual.
Er wurde pflegerisch vernachlässigt. Im Analbereich war er wund, er blutete und das rohe Fleisch war zu sehen. Die Pflegerin, die ich darauf ansprach antwortete nur: das ist bei uns noch lange nicht wund.
Er war schmutzig und hatte Kot unter seinen Fingernägeln.
Mit Kot an seinen Händen musste er essen.
Von einer Pflegerin wurde er in meinem Beisein und dem Beisein drei weiterer Personen körperlich misshandelt.
Er bekam sehr wenige Therapien - z.B. Logopädie bekam er nur dann, wenn die Therapeutin Lust hatte.
Behandlungspläne wurden nicht für ihn erstellt bzw. den Angehörigen nicht mitgeteilt.
Er wurde an den Beinen so fest in seinen Rollstuhl gefesselt, dass er vor Schmerzen schrie. Er wurde psychisch misshandelt.
Wenn er seine Medikamente nicht gleich schlucken wollte bzw. konnte, wurden sie von der Pflegerin weggeworfen. So bekam er seine für ihn zur dieser Zeit noch lebensnotwendigen Herzmedikamente und blutverdünnenden Arzneimittel nicht.
So war er wieder einmal in Lebensgefahr - in der Gefahr an den körperlichen Mißhandlungen zu sterben, zu sterben weil er nötige Medikamente nicht bekam.
Durch den ständig liegenden Blasenkatheter hatte er eine chronische Blasenentzündung. Der Blasenkatheter war verdreckt. Beim wechseln des Katheters wurde er verletzt und blutete, er litt tagelang an großen Schmerzen. Es wurde kein Facharzt hinzugezogen.
Im März sorgten Ärzte der Kardiologie vom UKT, er war dort zu einem erneuten Eingriff, dass Urologen den Katheter entfernten und dass keiner mehr gelegt wurde.
Er litt ständig unter schwersten Schmerzen im Bauch- und Rückenbereich. Auch hier wurden keine Untersuchungen gemacht, keine Fachärzte hinzugezogen.
Unter der Aufsicht eines Therapeuten stürzte er schwer und zog sich Verletzungen im Gesicht, Kopf und an den Händen zu. Er wurde nicht untersucht, vom Schädel wurden keine Röntgenaufnahmen gemacht, ich wurde von dem Sturz und seinen Verletzungen nicht benachrichtigt, sondern sah meinen nicht unerheblich verletzten Mann erst bei meinem nächsten Besuch. Und, und, und........
Einen Lichtblick gab es auch in diesem Haus: ein Physiotherapeut und eine Ergotherapeutin kümmerten sich liebevoll um ihn und erzielten mit ihm wunderschöne Fortschritte.
Nach ca. 6 Wochen wurde mir von dem zuständigen Sozialarbeiter gesagt: Ihr Mann ist unwertes Leben, der wird jetzt entlassen, er kostet die Krankenkasse und die Klinik zu viel Geld. Das lohnt sich nicht mehr bei ihrem Mann.
Ich kämpfte darum, dass mein Mann verlegt werden sollte, in eine bekannte Klinik am Bodensee.
Man sagte mir, dass mein Mann eine Verlegung wahrscheinlich nicht überleben würde, durch eine Verlegung würden die meisten Patienten sterben. Deshalb würde man einer Verlegung nicht zustimmen. Er würde sich geistig und körperlich nie mehr weiterentwickeln, vielleicht könnte er irgendwann einmal wieder einige Schritte gehen.... Doch wurde mir der Vorschlag vom Chefarzt unterbreitet, meinen Mann in das zur Klinik gehörende Pflegeheim zu übergeben. Bei dieser Verlegung sah der Chefarzt "keine Gefahr, dass er durch die Verlegung sterben würde".
Trotz aller Schwierigkeiten behandelte ich meinen Mann homöopathisch weiter, massierte ihn und begann mit ihm Affirmationen zu sprechen und Visualisierungs-Übungen zu machen.
Ich konnte sehen, dass er Fortschritte macht und was wichtig war: er wollte lernen, er wollte Übungen machen, er wollte Therapien.
Er konnte wieder einfache Rechenaufgaben lösen und er lernte einige Schritte zu gehen. Mit Kollegen konnte er sich adäquat über Fotografie unterhalten.
Zwischenzeitlich hatte ich Kontakt zur Klinik am Bodensee aufgenommen. Dort war man nicht ablehnend und ich versuchte weiter meinen Mann verlegen zu lassen. Von der Krankenkasse, die über die Vorgänge in der Klinik informiert war - auch über die Misshandlungen, bekam ich keine Unterstützung.
Ich hatte endlich bei dem für meinem Mann zuständigen Chefarzt durchgesetzt, dass das Krankenhaus eine Verlegung und Aufnahme in die Schmieder Klinik Allensbach am Bodensee beantragt. Mir wurde vom Chefarzt gesagt, dass er dort nicht aufgenommen würde, dafür hätte er gesorgt, schließlich würden sich die Chefärzte untereinander kennen und stünden miteinander in Kontakt.
Am 06. April 2011 sollte er nach Hause entlassen werden, doch es kam anders.
Zwei Tage vor seiner Entlassung kam der Bescheid, dass die Klinik am Bodensee ihn aufnehmen und er verlegt werden wird. Wir konnten unser Glück nicht fassen! Endlich, so hoffte ich, wird er eine neurologische Frührehabilitation bekommen. Was dann auch so war!
Kostbare Wochen der Rehabilitation wurden nicht genutzt, jedoch von der Krankenkasse teuer bezahlt.
Für meinen Mann hat die Krankenkasse eine Tagespauschale an diese Klinik des Landes Baden Württemberg bezahlt. Wie hoch der Betrag genau war, wollte die Krankenkasse mir nicht sagen. Man sagte mir, der Tagessatz wäre zwischen ca. 400,-- und 500,-- Euro.
Je weniger der Patient ärztlich betreut wird, je weniger Untersuchungen an einem Patienten vorgenommen werden, je weniger Medikamente ein Patient bekommt, je weniger Akut-Neurologische Therapien ein Patient bekommt, je weniger der Patient pflegerisch versorgt wird desto geringer sind die Ausgaben pro Patient und umso höher ist der Gewinn der Abteilung und somit des Krankenhauses.
Mittwoch, 12. September 2012
Er erwachte lächelnd aus dem Koma. Die homöopathische Behandlung geht weiter.
Seit 2 Wochen war er im künstlichen Koma und es kamen in dieser Zeit etliche lebensbedrohliche Komplikationen dazu.
Doch seine Nieren arbeiteten wieder und die Nierenwerte besserten sich langsam. Er fieberte nicht mehr. Sein Blutbild wurde etwas besser. Er hatte keine Krämpfe.
Die Blutuntersuchung und die bildgebenden Untersuchungen zeigten eine hypoxische Hirnschädigung - jedoch nicht in dem Ausmaß wie man sie erwarten musste.
Er wurde noch beatmet.
Dann teilten die Ärzte mir mit, dass die Nakrosemittel zurückgefahren und dann ganz abgesetzt werden sollten. Mit seinem Erwachen könnte man in den nächsten zwei Tagen rechnen, wenn er überhaupt erwachen würde.
Er erwachte nicht zu dem prognostizierten Zeitpunkt...
Drei Tage später erwachte er aus dem Koma, lächelte sofort und versuchte zu sprechen.
Am Heiligen Abend begann er verständlich zu sprechen, doch er sprach englisch.
Nach einigen Tagen begann er dann auch wieder deutsch zu sprechen.
Der Oberarzt kam zu mir und sagte: machen Sie weiter mit ihren Therapien und wir machen weiter mit unseren - ihr Mann profitiert davon.
Jetzt konnte ich meine homöopathische Behandlungen auch mit an seinem Verhalten, seinen Reaktionen und nicht nur nach den Laborwerten beurteilen. Er konnte selbständig atmen. Er wurde noch immer über eine Magensonde ernährt und das Pflegepersonal gab ihm seine homöopathische Arznei. Zu diesem Zeitpunkt habe ich das Arzneimittel gewechselt und gab ihm das neue Mittel auch wieder in aufsteigender Potenz.
Auch in diesen Tagen gab es immer wieder Komplikationen, auf die ich immer sehr schnell mit einer homöopathischen Mittelumstellung reagiert habe.
Mit meinen ganzen anderen Therapien, Bewegung, Waschungen usw. machte ich weiter und er reagierte darauf erfreut.
Zu diesem Zeitpunkt war er nicht orientiert, weder zur Person, zum Ort, zur Zeit, er erkannte mich nicht, jedoch seine fotografischen Arbeiten erkannte er. Ich legte ihm Zeitschriften mit Bildern von ihm vor und er sagte daraufhin prompt: Das habe ich fotografiert, die Fotos sind von mir.
An Silvester wurde er von der Intensivstation in die Kardiologie verlegt. Inzwischen lief die Suche nach einer für ihn geeigneten Klinik für neurologische Früh-Reha.
Doch seine Nieren arbeiteten wieder und die Nierenwerte besserten sich langsam. Er fieberte nicht mehr. Sein Blutbild wurde etwas besser. Er hatte keine Krämpfe.
Die Blutuntersuchung und die bildgebenden Untersuchungen zeigten eine hypoxische Hirnschädigung - jedoch nicht in dem Ausmaß wie man sie erwarten musste.
Er wurde noch beatmet.
Dann teilten die Ärzte mir mit, dass die Nakrosemittel zurückgefahren und dann ganz abgesetzt werden sollten. Mit seinem Erwachen könnte man in den nächsten zwei Tagen rechnen, wenn er überhaupt erwachen würde.
Er erwachte nicht zu dem prognostizierten Zeitpunkt...
Drei Tage später erwachte er aus dem Koma, lächelte sofort und versuchte zu sprechen.
Am Heiligen Abend begann er verständlich zu sprechen, doch er sprach englisch.
Nach einigen Tagen begann er dann auch wieder deutsch zu sprechen.
Der Oberarzt kam zu mir und sagte: machen Sie weiter mit ihren Therapien und wir machen weiter mit unseren - ihr Mann profitiert davon.
Jetzt konnte ich meine homöopathische Behandlungen auch mit an seinem Verhalten, seinen Reaktionen und nicht nur nach den Laborwerten beurteilen. Er konnte selbständig atmen. Er wurde noch immer über eine Magensonde ernährt und das Pflegepersonal gab ihm seine homöopathische Arznei. Zu diesem Zeitpunkt habe ich das Arzneimittel gewechselt und gab ihm das neue Mittel auch wieder in aufsteigender Potenz.
Auch in diesen Tagen gab es immer wieder Komplikationen, auf die ich immer sehr schnell mit einer homöopathischen Mittelumstellung reagiert habe.
Mit meinen ganzen anderen Therapien, Bewegung, Waschungen usw. machte ich weiter und er reagierte darauf erfreut.
Zu diesem Zeitpunkt war er nicht orientiert, weder zur Person, zum Ort, zur Zeit, er erkannte mich nicht, jedoch seine fotografischen Arbeiten erkannte er. Ich legte ihm Zeitschriften mit Bildern von ihm vor und er sagte daraufhin prompt: Das habe ich fotografiert, die Fotos sind von mir.
An Silvester wurde er von der Intensivstation in die Kardiologie verlegt. Inzwischen lief die Suche nach einer für ihn geeigneten Klinik für neurologische Früh-Reha.
Freitag, 7. September 2012
Beginn der homöopathischen Behandlung auf der Intensivstation.
Mit seiner homöopathischen Behandlung begann ich wenige Stunden nach dem er in die Intensivstation der Medizinischen Klinik eingeliefert wurde.
Die schnelle homöopathische Mittelfindung gestaltete sich für mich u.a. aus folgenden Gründen nicht einfach:
Ich stand unter Schock und hatte Angst.
Mein Mann war betroffen und ich konnte nicht frei und unvoreingenommen den "Fall" bearbeiten.
Sein Überleben war, lt. Ärzten, sehr unwahrscheinlich.
Die Zeit drängte, denn ich war mir sicher, je länger er ohne homöopathische Arznei ist, desto schlechter werden seine Überlebenschancen sein.
Mein Mann lag im tiefen, künstlichen Koma, er konnte nicht befragt werden.
Deshalb entschloss ich mich, meinen Mann nach klinischen Gesichtspunkten homöopathisch zu behandeln und fand dann sofort das für ihn passende Arzneimittel, das im Arzneimittelbild die Symptome zeigt, die ich bei seiner Auffindung feststellen konnte. Die Konstitution habe ich bei der Mittelfindung nicht einbezogen.
Nun fuhr ich gleich wieder zurück in die Klinik und bat die Krankenschwester, wie es der Chefarzt gesagt hatte, dass sie meinem Mann die Arznei geben solle. Zunächst stieß ich auf Widerstand bei dem diensthabenden Pflegepersonal und Ärzten, dieses löste sich jedoch durch meinen Hinweis auf die Erlaubnis durch den Chefarzt schnell auf und mein Mann bekam jeden Tag ein homöopathisches Arzneimittel.
Er wurde mit einem Mittel in aufsteigender Potenz behandelt, d.h. er bekam über 3 Wochen ein Arzneimittel, die Potenz (von C 30 bis C 100.000) wechselte ich jeden dritten Tag. Manche Potenzen des Arzneimittels habe ich für ihn extra herstellen lassen, da ich der Meinung war, diese handgefertigten Potenzen wären nötig.
An zwei Tagen bekam er ein Zwischenmittel, d.h. ein anderes Arzneimittel, das ich speziell auch für ihn ausgesucht hatte.
Die Mittelreaktionen konnte ich nur über die Blutuntersuchungen und andere klinische Untersuchungen beurteilen, da er immer noch im tiefen künstlichen Koma lag war eine Befragung unmöglich. Als einen u.a. positiven Verlauf wertete ich, dass er keinerlei Krampfanfälle, wie es bei diesem Krankheitsbild sonst sehr häufig ist, bekam.
Er kämpfte immer noch um sein Leben zusammen mit den Ärzten der Intensivstation und mir.
Die schnelle homöopathische Mittelfindung gestaltete sich für mich u.a. aus folgenden Gründen nicht einfach:
Ich stand unter Schock und hatte Angst.
Mein Mann war betroffen und ich konnte nicht frei und unvoreingenommen den "Fall" bearbeiten.
Sein Überleben war, lt. Ärzten, sehr unwahrscheinlich.
Die Zeit drängte, denn ich war mir sicher, je länger er ohne homöopathische Arznei ist, desto schlechter werden seine Überlebenschancen sein.
Mein Mann lag im tiefen, künstlichen Koma, er konnte nicht befragt werden.
Deshalb entschloss ich mich, meinen Mann nach klinischen Gesichtspunkten homöopathisch zu behandeln und fand dann sofort das für ihn passende Arzneimittel, das im Arzneimittelbild die Symptome zeigt, die ich bei seiner Auffindung feststellen konnte. Die Konstitution habe ich bei der Mittelfindung nicht einbezogen.
Nun fuhr ich gleich wieder zurück in die Klinik und bat die Krankenschwester, wie es der Chefarzt gesagt hatte, dass sie meinem Mann die Arznei geben solle. Zunächst stieß ich auf Widerstand bei dem diensthabenden Pflegepersonal und Ärzten, dieses löste sich jedoch durch meinen Hinweis auf die Erlaubnis durch den Chefarzt schnell auf und mein Mann bekam jeden Tag ein homöopathisches Arzneimittel.
Er wurde mit einem Mittel in aufsteigender Potenz behandelt, d.h. er bekam über 3 Wochen ein Arzneimittel, die Potenz (von C 30 bis C 100.000) wechselte ich jeden dritten Tag. Manche Potenzen des Arzneimittels habe ich für ihn extra herstellen lassen, da ich der Meinung war, diese handgefertigten Potenzen wären nötig.
An zwei Tagen bekam er ein Zwischenmittel, d.h. ein anderes Arzneimittel, das ich speziell auch für ihn ausgesucht hatte.
Die Mittelreaktionen konnte ich nur über die Blutuntersuchungen und andere klinische Untersuchungen beurteilen, da er immer noch im tiefen künstlichen Koma lag war eine Befragung unmöglich. Als einen u.a. positiven Verlauf wertete ich, dass er keinerlei Krampfanfälle, wie es bei diesem Krankheitsbild sonst sehr häufig ist, bekam.
Er kämpfte immer noch um sein Leben zusammen mit den Ärzten der Intensivstation und mir.
Freitag, 17. August 2012
Hypoxischer Hirnschaden (1) Ursachen eines hypoxischen Hirnschadens.
Ein hypoxischer Hirnschaden entsteht durch Sauerstoffmangel und / oder durch einen fehlenden oder stark verminderten Blutfluß im Gehirn durch einen Kreislaufstillstand.
Die Schädigung kann entstehen durch:
Herzerkrankungen, wie Herzinfarkt, sind die häufigste Ursache für einen Kreislaufstillstand.
Herzinfarkt
Herzstillstand und nachfolgender Reanimation
Schlaganfall
Lungenerkrankungen
Narkosezwischenfälle
Erstickungsunfälle
Vergiftungen
Ertrinkungsunfälle
Reanimation (Wiederbelebung)
Herzerkrankungen, wie Herzinfarkt, sind die häufigste Ursache für einen Kreislaufstillstand.
Eine hypoxische Hirnschädigung ist eine häufige und schwerwiegende Komplikation eines Herz-Kreislauf-Stillstandes und der nachfolgenden Reanimation.
Nicht nur der Sauerstoffmangel und die Minderdurchblutung des Hirns, auch die Wiedereinsetzung der Durchblutung und die Versorgung mit Sauerstoff führt zum Zelltod von Hirnzellen.
Es kann zu diffusen Zelluntergängen in allen Hirnregionen kommen und bei den überlebenden Patienten zu schwersten neurologischen Folgeschäden bis hin zum Wachkoma (apallisches Syndrom) führen.
Nicht nur der Sauerstoffmangel und die Minderdurchblutung des Hirns, auch die Wiedereinsetzung der Durchblutung und die Versorgung mit Sauerstoff führt zum Zelltod von Hirnzellen.
Es kann zu diffusen Zelluntergängen in allen Hirnregionen kommen und bei den überlebenden Patienten zu schwersten neurologischen Folgeschäden bis hin zum Wachkoma (apallisches Syndrom) führen.
Freitag, 10. August 2012
Homöopathische Behandlung bei hypoxischem Hirnschaden (6)
Die klassische homöopathische Behandlung eines Patienten mit hypoxischem Hirnschaden stellt den Homöopathen vor eine große Herausforderung.
Ein besonderes Problem ist hierbei, dass die korrekte Anamnese (Befragung) des Patienten, nach Hahnemann, meistens nicht möglich ist, da der Großteil der Patienten unter Störungen des Kurz- und Langzeitgedächtnisses, an Orientierungsstörungen und an Sprachstörungen leidet.
Deshalb ist man auf die Außenanamnese, d.h. Angaben der nächsten Angehörigen, Ärzte und Pflegepersonal, angewiesen.
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass trotz aller Schwierigkeiten, die homöopathische Behandlung bei hypoxischem Hirnschaden für den Patienten von Vorteil ist und es auch zu erstaunlichen positiven Behandlungsergebnissen kommen kann.
Es können sich Verbesserungen des Kurz- und Langzeitgedächtnisses, der Aufmerksamkeit und Konzentration sowie eine körperliche Verbesserung, wie z.B. der Beweglichkeit einstellen.
Ein besonderes Problem ist hierbei, dass die korrekte Anamnese (Befragung) des Patienten, nach Hahnemann, meistens nicht möglich ist, da der Großteil der Patienten unter Störungen des Kurz- und Langzeitgedächtnisses, an Orientierungsstörungen und an Sprachstörungen leidet.
Deshalb ist man auf die Außenanamnese, d.h. Angaben der nächsten Angehörigen, Ärzte und Pflegepersonal, angewiesen.
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass trotz aller Schwierigkeiten, die homöopathische Behandlung bei hypoxischem Hirnschaden für den Patienten von Vorteil ist und es auch zu erstaunlichen positiven Behandlungsergebnissen kommen kann.
Es können sich Verbesserungen des Kurz- und Langzeitgedächtnisses, der Aufmerksamkeit und Konzentration sowie eine körperliche Verbesserung, wie z.B. der Beweglichkeit einstellen.
Hypoxischer Hirnschaden (5) - Therapien fördern den Patienten!
Wenn ein Mensch einen hypoxischen Hirnschaden erlitten hat und nach langem klinischen Aufenthalt wieder zu Hause ist, stellt das die Angehörigen vor eine große Herausforderung.
Der Patient muss oft komplett, Tag und Nacht, gepflegt und versorgt werden.
Viele Ärzte sind mit dem Krankheitsbild "hypoxischer Hirnschaden" nicht vertraut und deshalb müssen sich die Angehörigen auch noch um eine adäquate ärztliche Behandlung und um die entsprechenden Therapien oft selber kümmern.
Denn nur wenn der Patient eine auf ihn abgestimmte therapeutische Förderung bekommt, wird er auch Fortschritte machen und Fortschritte sind immer möglich!
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich ihnen nur sagen: Es ist wichtig, dass der Patient nun sämtliche Therapien bekommt, die nur irgendwie möglich sind.
Der Patient sollte durch die Therapien nicht überfordert werden. Ausreichende Ruhepausen sind bei diesem Krankheitsbild absolut wichtig.
Dennoch: Der Patient muss gefördert und gefordert werden. Eine Unterforderung ist nach meiner persönlichen Erfahrung für den Patienten nicht befriedigend.
Der Patient muss oft komplett, Tag und Nacht, gepflegt und versorgt werden.
Viele Ärzte sind mit dem Krankheitsbild "hypoxischer Hirnschaden" nicht vertraut und deshalb müssen sich die Angehörigen auch noch um eine adäquate ärztliche Behandlung und um die entsprechenden Therapien oft selber kümmern.
Denn nur wenn der Patient eine auf ihn abgestimmte therapeutische Förderung bekommt, wird er auch Fortschritte machen und Fortschritte sind immer möglich!
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich ihnen nur sagen: Es ist wichtig, dass der Patient nun sämtliche Therapien bekommt, die nur irgendwie möglich sind.
- Ein- bis zweimal wöchentlich sollte eine entsprechende und dem Krankheitsbild angepasste Physiotherapie stattfinden um die körperliche Beweglichkeit und Belastbarkeit zu fördern.
- Die homöopathische Therapie sollte engmaschig durch den Homöopathen weiter gemacht werden. Der Homöopath berücksichtigt bei seiner Mittelgabe immer auch die psychischen und körperlichen Befindlichkeiten und Veränderungen des Patienten und kann stabilisierend und fördernd durch die homöopathischen Arzneimittel eingreifen.
- Auf eine Behandlung durch einen Logopäden sollte auf keinen Fall verzichtet werden. Das Sprachverständnis und das Sprechen können sich durch die Therapien enorm verbessern. Diese sollte auch wenigstens ein- bis zweimal wöchentlich durchgeführt werden.
- Die Ergotherapie sollte ebenfalls Bestandteil der Therapien sein. Hier werden verlorene Fähigkeiten wieder trainiert wie: waschen, kämmen, anziehen usw. Es ist auch wieder wichtig:
- die Therapie muß regelmäßig ein- bis zweimal wöchentlich durchgeführt werden.
- Eine osteopathische Therapie kann ich nur empfehlen. Diese sollte jedoch nur durch einen gut ausgebildeten Osteopathen durchgeführt werden.
- Auch ein mentales Training, das auf den Kranken abgestimmt ist, kann ich empfehlen.
Der Patient sollte durch die Therapien nicht überfordert werden. Ausreichende Ruhepausen sind bei diesem Krankheitsbild absolut wichtig.
Dennoch: Der Patient muss gefördert und gefordert werden. Eine Unterforderung ist nach meiner persönlichen Erfahrung für den Patienten nicht befriedigend.
Hypoxischer Hirnschaden (4) Neurologische Frührehabilitation
Sind bei dem Patienten keine Kriterien eines vollständigen Ausfalls der Hirnfunktionen erkennbar, wird er von dem Akutkrankenhaus in eine Klinik für Neurologische Frührehabilitation überstellt werden.
Sie sollten sich jetzt schnell über ein geeignetes Krankenhaus für Ihren Angehörigen informieren.
Die Klinikbewertungen von http://www.klinikbewertungen.de/ können ihnen dabei behilflich sein.
Sie müssen nicht der Verlegung in eine Klinik zustimmen, die sie für ungeeignet halten. Sie haben nach dem Sozialgesetzbuch IX, § 9 einWunsch- und Wahlrecht, das sie aktiv ausüben sollten.
Die neurologische Frührehabilitation ist in verschiedenen Phasen aufgeteilt:
Phase A Akutbehandlung/Intensivstation
Phase B Frührehabilitation
Phase C weiterführende Rehabilitation
Phase D Anschlussheilbehandlung
Phase E Nachsorge u. berufliche Reha
Phase F aktivierende (Langzeit) Behandlungspflege, ambulant oder stationär.
Mehr Infos dazu finden sie hier
Ziel der neurologischen Frührehabilitation ist es, die Intensivpflege und rehabilitative Therapie möglichst früh miteinander zu verbinden. Ein früher Therapiebeginn kann die Rückbildung neurologischer Schädigungen beschleunigen, indem das neuroplastische Potential des Nervensystems besser genutzt wird. Physiotherapie, Ergotherapie und Logotherapie werden u.a. auf dem Stundenplan des Patienten stehen. Die verschiedenen Therapieverfahren helfen z.B. Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Sprach- und Sprechstörungen, Hirnleistungsminderung und seelische Beeinträchtigungen zu verbessern.
Es geht auch darum, die Alltagskompetenz des Kranken zu fördern. Da heißt die Fähigkeit sich alleine zu waschen, anzuziehen, sich eine Mahlzeit zu zubereiten.
Rehabilitationsbehandlungen helfen dem Patienten, wieder selbständiger zu werden und ermöglichen dadurch wieder eine Rückkehr in den häuslichen Bereich.
Auch in der Zeit der Rehabilitation kann ich nur empfehlen, unbedingt eine hömöopathische Therapie begleitend machen zu lassen. Die Fortschritte des Patienten sind durch eine kompetente homöopathische Behandlung größer und wesentlich schneller. Die körperlichen und geistigen Fortschritte einer homöopathischen Begleitung sind enorm, grade bei Patienten die keine sehr günstigen Prognosen haben.
Sie sollten sich jetzt schnell über ein geeignetes Krankenhaus für Ihren Angehörigen informieren.
Die Klinikbewertungen von http://www.klinikbewertungen.de/ können ihnen dabei behilflich sein.
Sie müssen nicht der Verlegung in eine Klinik zustimmen, die sie für ungeeignet halten. Sie haben nach dem Sozialgesetzbuch IX, § 9 einWunsch- und Wahlrecht, das sie aktiv ausüben sollten.
Die neurologische Frührehabilitation ist in verschiedenen Phasen aufgeteilt:
Phase A Akutbehandlung/Intensivstation
Phase B Frührehabilitation
Phase C weiterführende Rehabilitation
Phase D Anschlussheilbehandlung
Phase E Nachsorge u. berufliche Reha
Phase F aktivierende (Langzeit) Behandlungspflege, ambulant oder stationär.
Mehr Infos dazu finden sie hier
Ziel der neurologischen Frührehabilitation ist es, die Intensivpflege und rehabilitative Therapie möglichst früh miteinander zu verbinden. Ein früher Therapiebeginn kann die Rückbildung neurologischer Schädigungen beschleunigen, indem das neuroplastische Potential des Nervensystems besser genutzt wird. Physiotherapie, Ergotherapie und Logotherapie werden u.a. auf dem Stundenplan des Patienten stehen. Die verschiedenen Therapieverfahren helfen z.B. Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Sprach- und Sprechstörungen, Hirnleistungsminderung und seelische Beeinträchtigungen zu verbessern.
Es geht auch darum, die Alltagskompetenz des Kranken zu fördern. Da heißt die Fähigkeit sich alleine zu waschen, anzuziehen, sich eine Mahlzeit zu zubereiten.
Rehabilitationsbehandlungen helfen dem Patienten, wieder selbständiger zu werden und ermöglichen dadurch wieder eine Rückkehr in den häuslichen Bereich.
Auch in der Zeit der Rehabilitation kann ich nur empfehlen, unbedingt eine hömöopathische Therapie begleitend machen zu lassen. Die Fortschritte des Patienten sind durch eine kompetente homöopathische Behandlung größer und wesentlich schneller. Die körperlichen und geistigen Fortschritte einer homöopathischen Begleitung sind enorm, grade bei Patienten die keine sehr günstigen Prognosen haben.
Hypoxischer Hirnschaden (3) Akutphase - Koma. Was können Angehörige für den im Koma liegenden Patienten tun?
Die Angehörigen stehen in dieser Ausnahmesituation meistens unter einem schweren Schock, sind völlig hilf- und ratlos und wissen nicht, was sie tun können, wie sie sich dem Komapatienten gegenüber verhalten sollen.
Es ist wichtig, sich immer so zu verhalten, als ob der Patient wach und bei vollem Bewußtsein wäre.
Kneifen sie auf keinen Fall ihren Angehörigen um eine Reaktion zu provozieren.
Belasten Sie den Patienten nicht mit Ihren Ängsten und Sorgen. Weinen sie nicht am Bett des Kranken.
Seien sie im Umgang mit ihrem Angehörigen, einfühlsam, liebevoll, behutsam und optimistisch. Das stärkt das nötige Vertrauen.
Bringen sie viel Zeit für die Besuche bei ihrem Angehörigen mit.
Begrüßen Sie den Patienten, halten sie seine Hand und streicheln sie ihn. Halten Sie möglichst viel Körperkontakt. Sprechen sie mit ihm. Verwenden sie den Kosenamen.
Sie können auch vorlesen.
Lassen sie den Patienten für einen begrenzten Zeitraum seine Lieblingsmusik hören. Wenn sie dieses über Kopfhörer tun, versichern sie sich vorher, dass die Musik nicht zu laut ist.
Bringen sie den Lieblingsduft, z.B. Parfüm oder Rasierwasser, mit und lassen sie ihren Angehörigen immer wieder daran riechen oder sie bringen einige Tropfen auf das Kissen auf.
Wenn sie Waschungen vornehmen, z.B. mit Kanne Brottrunk, sagen sie das dem Kranken bevor sie anfangen ihn vorsichtig abzuwaschen.
Auch vorsichtige Bewegungen der Extremitäten sind von Vorteil für den Kranken.
Sprechen sie dieses vorher mit den behandelnden Ärzten ab. Wenn sie die Erlaubnis von den Ärzten bekommen haben, so bewegen sie vorsichtig die Finger, die Hände und die Arme. Sagen sie dem Kranken immer vorher, was sie tun. Dann bewegen sie ebenso vorsichtig die Zehen, die Füsse und die Beine.
Suchen sie einen erfahrenen Homöopathen, der eine begleitende homöopathische Therapie mit homöopathischen Einzelmitteln macht. Sprechen sie auch dieses mit den Intensivmedizinern der Intensivstation ab. Eine homöopathische Therapie ist immer angebracht und kann die Situation und die Prognose des Patienten verbessern.
Für Angehörige von Patienten im Wachkoma könnte diese Broschüre interessant sein. http://www.a-zieger.de/Dateien/Wachkoma/Angehoerigen-Broschuere.pdf
Es ist wichtig, sich immer so zu verhalten, als ob der Patient wach und bei vollem Bewußtsein wäre.
Der Neurochirurg Zieger sagt: "Inzwischen ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Komapatienten taktile und andere Reize wahrnehmen, verarbeiten und unter anderem mit einer Herzfrequenzänderung beantworten". Und mit einem veränderten Herzschlag verändern sich Atmung, Blutdruck und Körperspannung, was wiederum durchaus ein Erwachen anregen kann.Vermeiden sie es am Krankenbett über Angelegenheiten zu sprechen, die den Patient ängstigen oder belasten könnten. Auch negative Prognosen der Erkrankung sollten nicht am Bett besprochen werden. Versuchen sie auch zu vermeiden, dass dieses andere tun.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,416203,00.html
Kneifen sie auf keinen Fall ihren Angehörigen um eine Reaktion zu provozieren.
Belasten Sie den Patienten nicht mit Ihren Ängsten und Sorgen. Weinen sie nicht am Bett des Kranken.
Seien sie im Umgang mit ihrem Angehörigen, einfühlsam, liebevoll, behutsam und optimistisch. Das stärkt das nötige Vertrauen.
Bringen sie viel Zeit für die Besuche bei ihrem Angehörigen mit.
Begrüßen Sie den Patienten, halten sie seine Hand und streicheln sie ihn. Halten Sie möglichst viel Körperkontakt. Sprechen sie mit ihm. Verwenden sie den Kosenamen.
Sie können auch vorlesen.
Lassen sie den Patienten für einen begrenzten Zeitraum seine Lieblingsmusik hören. Wenn sie dieses über Kopfhörer tun, versichern sie sich vorher, dass die Musik nicht zu laut ist.
Bringen sie den Lieblingsduft, z.B. Parfüm oder Rasierwasser, mit und lassen sie ihren Angehörigen immer wieder daran riechen oder sie bringen einige Tropfen auf das Kissen auf.
Wenn sie Waschungen vornehmen, z.B. mit Kanne Brottrunk, sagen sie das dem Kranken bevor sie anfangen ihn vorsichtig abzuwaschen.
Auch vorsichtige Bewegungen der Extremitäten sind von Vorteil für den Kranken.
Sprechen sie dieses vorher mit den behandelnden Ärzten ab. Wenn sie die Erlaubnis von den Ärzten bekommen haben, so bewegen sie vorsichtig die Finger, die Hände und die Arme. Sagen sie dem Kranken immer vorher, was sie tun. Dann bewegen sie ebenso vorsichtig die Zehen, die Füsse und die Beine.
Suchen sie einen erfahrenen Homöopathen, der eine begleitende homöopathische Therapie mit homöopathischen Einzelmitteln macht. Sprechen sie auch dieses mit den Intensivmedizinern der Intensivstation ab. Eine homöopathische Therapie ist immer angebracht und kann die Situation und die Prognose des Patienten verbessern.
Für Angehörige von Patienten im Wachkoma könnte diese Broschüre interessant sein. http://www.a-zieger.de/Dateien/Wachkoma/Angehoerigen-Broschuere.pdf
Abonnieren
Posts (Atom)