Vor zweieinhalb Wochen war er aus dem Koma erwacht und war jetzt in der Akut-Neurologischen Frühreha Klinik. Seit seinem Herzinfarkt, Herzstillstand und Reanimation waren jetzt knapp fünfeinhalb Wochen vergangen.
Er war nicht orientiert, d.h. er wusste nicht wo er war, wer er war, was geschehen war, wer ich war usw. Seine Erinnerung an seine Existenz war nicht mehr vorhanden.
Er hatte keine Erinnerung an seinen Aufenthalt auf der Intensivstation oder in der Kardiologie.
Sein Lang- und sein Kurzzeitgedächtnis waren nicht mehr vorhanden. Er konnte sich an nichts erinnern.
Die einzigen Erinnerungen, die er hatte, betrafen seine Arbeit, seine Fotos die er gemacht hatte. Diese konnte er immer sofort erkennen und als von ihm fotografiert identifizieren.
Behutsam begann ich ihm zu erzählen, dass er einen Herzinfarkt hatte und im Koma lag, dass er lange reanimiert werden musste, dass sein Überleben für ziemlich unwahrscheinlich gehalten wurde sagte ich ihm nicht, da unterbrach er mich und sprach:
"Ja, ich weiß. Ich war tot - aber noch nicht richtig. Da war ein Prof, der hat sich ganz arg für mich eingesetzt und sehr viel für mich getan, und auch noch viele andere Leute haben sich für mich eingesetzt und mir geholfen. Deshalb bin ich wieder da, wo ich bin."
Er sprach weiter uns sagte zu mir: "Es war nicht schlimm, es war in Ordnung, für mich war das okay. Das war wirklich nicht schlimm für mich, nur für Dich und die anderen war es schlimm."
Er sprach noch weiter über Dinge, die sich während seines tiefen Komas in der Klinik und auch zu Hause ereignet hatten. Er konnte über Krankenschwestern berichten die Ihn während des Komas gepflegt hatten usw., er sprach mich auf verschiedene sehr persönliche Bereiche an, die mich während seiner Komazeit beschäftigten.
Es hat mich sehr erstaunt, da ja sein Kurzzeit- und sein Langzeitgedächtnis nicht mehr vorhanden waren, dass so plötzlich diese Erinnerungen an seine Komazeit kamen.
Jetzt hatte ich die Bestätigung: Es war richtig, dass ich an seinem Krankenbett nicht erlaubte belastende und ängstigende Gespräche zu führen, mögliche schwere therapeutische / operative Eingriffe und Prognosen über den weiteren Krankheitsverlauf zu besprechen.
Herzinfarkt - Herzstillstand - mehrfache Reanimation - hypoxischer Hirnschaden - homöopathische Behandlung... Er lebt sein neues Leben mit Freude, Mut, Optimismus, Ausdauer und Willen... Impressum: R. Haug-Henseler, Knollstr. 2, 72072 Tübingen
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Freitag, 28. Juni 2013
Freitag, 7. September 2012
Beginn der homöopathischen Behandlung auf der Intensivstation.
Mit seiner homöopathischen Behandlung begann ich wenige Stunden nach dem er in die Intensivstation der Medizinischen Klinik eingeliefert wurde.
Die schnelle homöopathische Mittelfindung gestaltete sich für mich u.a. aus folgenden Gründen nicht einfach:
Ich stand unter Schock und hatte Angst.
Mein Mann war betroffen und ich konnte nicht frei und unvoreingenommen den "Fall" bearbeiten.
Sein Überleben war, lt. Ärzten, sehr unwahrscheinlich.
Die Zeit drängte, denn ich war mir sicher, je länger er ohne homöopathische Arznei ist, desto schlechter werden seine Überlebenschancen sein.
Mein Mann lag im tiefen, künstlichen Koma, er konnte nicht befragt werden.
Deshalb entschloss ich mich, meinen Mann nach klinischen Gesichtspunkten homöopathisch zu behandeln und fand dann sofort das für ihn passende Arzneimittel, das im Arzneimittelbild die Symptome zeigt, die ich bei seiner Auffindung feststellen konnte. Die Konstitution habe ich bei der Mittelfindung nicht einbezogen.
Nun fuhr ich gleich wieder zurück in die Klinik und bat die Krankenschwester, wie es der Chefarzt gesagt hatte, dass sie meinem Mann die Arznei geben solle. Zunächst stieß ich auf Widerstand bei dem diensthabenden Pflegepersonal und Ärzten, dieses löste sich jedoch durch meinen Hinweis auf die Erlaubnis durch den Chefarzt schnell auf und mein Mann bekam jeden Tag ein homöopathisches Arzneimittel.
Er wurde mit einem Mittel in aufsteigender Potenz behandelt, d.h. er bekam über 3 Wochen ein Arzneimittel, die Potenz (von C 30 bis C 100.000) wechselte ich jeden dritten Tag. Manche Potenzen des Arzneimittels habe ich für ihn extra herstellen lassen, da ich der Meinung war, diese handgefertigten Potenzen wären nötig.
An zwei Tagen bekam er ein Zwischenmittel, d.h. ein anderes Arzneimittel, das ich speziell auch für ihn ausgesucht hatte.
Die Mittelreaktionen konnte ich nur über die Blutuntersuchungen und andere klinische Untersuchungen beurteilen, da er immer noch im tiefen künstlichen Koma lag war eine Befragung unmöglich. Als einen u.a. positiven Verlauf wertete ich, dass er keinerlei Krampfanfälle, wie es bei diesem Krankheitsbild sonst sehr häufig ist, bekam.
Er kämpfte immer noch um sein Leben zusammen mit den Ärzten der Intensivstation und mir.
Die schnelle homöopathische Mittelfindung gestaltete sich für mich u.a. aus folgenden Gründen nicht einfach:
Ich stand unter Schock und hatte Angst.
Mein Mann war betroffen und ich konnte nicht frei und unvoreingenommen den "Fall" bearbeiten.
Sein Überleben war, lt. Ärzten, sehr unwahrscheinlich.
Die Zeit drängte, denn ich war mir sicher, je länger er ohne homöopathische Arznei ist, desto schlechter werden seine Überlebenschancen sein.
Mein Mann lag im tiefen, künstlichen Koma, er konnte nicht befragt werden.
Deshalb entschloss ich mich, meinen Mann nach klinischen Gesichtspunkten homöopathisch zu behandeln und fand dann sofort das für ihn passende Arzneimittel, das im Arzneimittelbild die Symptome zeigt, die ich bei seiner Auffindung feststellen konnte. Die Konstitution habe ich bei der Mittelfindung nicht einbezogen.
Nun fuhr ich gleich wieder zurück in die Klinik und bat die Krankenschwester, wie es der Chefarzt gesagt hatte, dass sie meinem Mann die Arznei geben solle. Zunächst stieß ich auf Widerstand bei dem diensthabenden Pflegepersonal und Ärzten, dieses löste sich jedoch durch meinen Hinweis auf die Erlaubnis durch den Chefarzt schnell auf und mein Mann bekam jeden Tag ein homöopathisches Arzneimittel.
Er wurde mit einem Mittel in aufsteigender Potenz behandelt, d.h. er bekam über 3 Wochen ein Arzneimittel, die Potenz (von C 30 bis C 100.000) wechselte ich jeden dritten Tag. Manche Potenzen des Arzneimittels habe ich für ihn extra herstellen lassen, da ich der Meinung war, diese handgefertigten Potenzen wären nötig.
An zwei Tagen bekam er ein Zwischenmittel, d.h. ein anderes Arzneimittel, das ich speziell auch für ihn ausgesucht hatte.
Die Mittelreaktionen konnte ich nur über die Blutuntersuchungen und andere klinische Untersuchungen beurteilen, da er immer noch im tiefen künstlichen Koma lag war eine Befragung unmöglich. Als einen u.a. positiven Verlauf wertete ich, dass er keinerlei Krampfanfälle, wie es bei diesem Krankheitsbild sonst sehr häufig ist, bekam.
Er kämpfte immer noch um sein Leben zusammen mit den Ärzten der Intensivstation und mir.
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