Wir waren wieder zur Kontrolle beim Kardiologen und die Untersuchungen ergaben, dass sich seine Herzleistung erneut verbessert hat, die große Narbe seines Herzinfarktes hat sich weiter verkleinert und der Herzmuskel arbeitet wieder besser.
Dieses war die dritte kardiologisch Untersuchung, die eine Verbesserung seiner Erkrankung anzeigte.
Das war für uns eine freudige Nachricht und zeigt mir, dass wir homöopathisch auf dem richtigen und guten Weg sind.
In den Jahren 2011 und 2012 war seine Herzleistung mehr als schwach und die Klinikärzte verordneten Ihm ACE-Hemmer und Beta-Blocker. Diese Medikamente konnte er nicht gut vertragen und es kam immer wieder zu Atemnot, Schmerzen in der Brust, zur starken Verlangsamung des Pulses und zu Problemen mit dem Blutdruck.
Deshalb wurde er häufig durch den Hausarzt und Notarzt zur stationären Behandlung in das UKT eingeliefert. Die Untersuchungen ergaben keinen neuen Befund. Es ging ihm jedoch nicht gut. Die Klinikärzte sahen keinen Zusammenhang zwischen der Medikation und den Beschwerden.
Hier konnte ihm nicht geholfen werden.
Darauf hin setzte ich die Beta-Blocker langsam ab und reduzierte die ACE-Hemmer Schritt für Schritt.
Blutdruckkontrollen machte ich mehrmals täglich.
Erneut überprüfte ich die homöopathische Medikation und kam dabei wieder auf dieses Mittel, das ich ihm schon gab. Sein homöopathisches Arzneimittel nahm er regelmäßig ein. Es ging ihm zunehmend besser, er wurde stabiler.
Bei der nächsten kardiologischen Untersuchung konnte der Kardiologe das Ergebnis nicht glauben, denn seine große Herzinfarktnarbe hatte sich stark zurückgebildet und verkleinert. Er dachte sein Gerät wäre kaputt und untersuchte noch einmal - das Ergebnis war richtig: die Herzinfarktnarbe hat sich verkleinert, seine Herzleistung hatte sich verbessert.
Der ACE-Hemmer wurde nach diesem Untersuchungsergebnis komplett abgesetzt.
Bitte setzen Sie nicht ohne kardiologischen Rat und Unterstützung Ihre Blutdrucksenker ab, das könnte gefährlich werden. Besprechen sie unbedingt alle Schritte mit Ihrem Kardiologen.
Lassen Sie sich bei allen Schritten von einem in Klassischer Homöopathie ausgebildeten, erfahrenen Heilpraktiker und/oder Arzt und ihrem Kardiologen begleiten.
Denken Sie immer daran: Jeder Mensch ist anders, jeder Mensch benötigt eine spezielle Behandlungsmethode und eine auf ihn ausgerichtete Therapie.
Dieser Blog ist keinesfalls als Therapieanleitung zu verstehen.
Herzinfarkt - Herzstillstand - mehrfache Reanimation - hypoxischer Hirnschaden - homöopathische Behandlung... Er lebt sein neues Leben mit Freude, Mut, Optimismus, Ausdauer und Willen... Impressum: R. Haug-Henseler, Knollstr. 2, 72072 Tübingen
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Dienstag, 14. Januar 2014
Sonntag, 5. Januar 2014
Herzinfarkt, Herzstillstand - 20 Minuten warten auf den Notarzt.
Als er erkrankte, habe ich 18 Minuten auf den Notarzt gewartet.
Bis der Notarzt dann bei Ihm in der Wohnung war, vergingen noch einmal 3 Minuten - denn der Notarzt ging zuerst in eine falsche Wohnung. Ich konnte das Blaulicht vom Schlafzimmerfenster aus sehen, doch es kam keiner. Also musste ich ihn alleine lassen, durch das ganze Haus und dann auf die Straße rennen und den Notarzt suchen. Es vergingen wieder kostbare Minuten, Minuten die sein Überleben gefährdet haben. So wurde er erst nach mehr als 20 Minuten notärztlich behandelt, d.h. reanimiert.
Das ist eine sehr lange Zeit, für einen Menschen in dieser Situation.
Wie würde sein gesundheitlicher Zustand heute aussehen, wenn der Notarzt früher gekommen wäre?
Würde es ihm dann besser gehen? Ich denke ja, denn bei einem Herzstillstand und dem daraus resultierenden Sauerstoffmangel und dem mangelnden Blutfluss ist jede Minute, ja jede Sekunde kostbar um das Überleben zu sichern und gesundheitliche Folgeschäden zu mindern.
Bis der Notarzt dann bei Ihm in der Wohnung war, vergingen noch einmal 3 Minuten - denn der Notarzt ging zuerst in eine falsche Wohnung. Ich konnte das Blaulicht vom Schlafzimmerfenster aus sehen, doch es kam keiner. Also musste ich ihn alleine lassen, durch das ganze Haus und dann auf die Straße rennen und den Notarzt suchen. Es vergingen wieder kostbare Minuten, Minuten die sein Überleben gefährdet haben. So wurde er erst nach mehr als 20 Minuten notärztlich behandelt, d.h. reanimiert.
Das ist eine sehr lange Zeit, für einen Menschen in dieser Situation.
Wie würde sein gesundheitlicher Zustand heute aussehen, wenn der Notarzt früher gekommen wäre?
Würde es ihm dann besser gehen? Ich denke ja, denn bei einem Herzstillstand und dem daraus resultierenden Sauerstoffmangel und dem mangelnden Blutfluss ist jede Minute, ja jede Sekunde kostbar um das Überleben zu sichern und gesundheitliche Folgeschäden zu mindern.
Samstag, 17. August 2013
Endlich wieder zu Hause!
Endlich konnte er aus der Akut-Neurologischen Frühreha entlassen werden und wieder nach Hause kommen.
Die Wohnräume mußten für ihn behindertengerecht, so gut es ging, umgestaltet werden.
Wir mussten innerhalb des Hauses mit einigen Räumen umziehen, da für ihn die Räume im oberen Stockwerk nicht erreichbar waren.
Passende Therapeuten hatte ich gefunden und für ihn Therapietermine ausgemacht, so daß keine größeren Lücken entstehen konnten.
Ein Hausarztermin war auch schon gemacht.
Dann kam der große Tag und der Krankentransport brachte ihn nach Hause.
Sein Gedächtnis war noch immer sehr schlecht - er hatte noch sehr wenige Erinnerungen an seine Vergangenheit, das Kurzzeitgedächtnis war praktisch nicht vorhanden.
Das selbständige Gehen hatte er in Allensbach wieder gelernt und er brauchte keinen Rollstuhl mehr.
Viele Medikamente brachte er aus Allensbach mit, die ich ihm zu Hause verschreiben lassen und ihm geben sollte.
Sein Herz war durch den ausgedehnten Hinterwandinfarkt stark geschädigt, deshalb waren ihm verschiedene Blutdrucksenker verordnet worden, durch die Stentimplantationen waren blutverdünnende Medikamente erforderlich, Cholesterinsenker wurden ihm verordnet, ein gefährliches, schnell abhängigmachendes Psychopharmaka ebenso und und und...
Einige der Medikamente kannte ich schon und war über die nicht unerheblichen Nebenwirkungen im Bilde, über einige der chemische Medikamente mußte ich mich noch ausführlich informieren.
Es war kein Medikament dabei, das ich als unbedenklich einstufen konnte. Alle hatten sie starke, ja fatale Nebenwirkungen und schädigten lebenswichtige Organe nachhaltig.
Die Medikamente, die sein Herz schützen sollten - schädigten gleichzeitig das Herz, die Leber und die Nieren. So war jedes einzelne Medikament für ihn durchaus auch gefährlich.
Da er nun zu Hause war, konnte ich ihn viel besser beobachten und auf seine körperlichen und psychischen Befindlichkeiten viel stärker in seine homöopathische Therapie einfließen lassen.
Das heißt, ich konnte wesentlich schneller homöopathisch reagieren, wenn sich Veränderungen zeigten.
Jetzt konnte ich auch verstärkt die Tuina-Therapie in seine Behandlung integrieren.
Er war noch keine 2 Tage zu Hause, da klagte er ständig über starke Bauch- und Rückenschmerzen und war motorisch sehr unruhig.
Schmerzmittel gab ich ihm nicht sehr gerne, da die Ursache der Schmerzen nicht klar war. Er wurde in die Uniklinik eingewiesen. Die Ärzte dort konnten die Ursache der Schmerzen nicht klären, deshalb war er nach wenigen Tagen dann wieder zu Hause.
Da er immer noch unter starken Schmerzen litt, kam jetzt eine Einweisung in das Paul-Lechler-Krankenhaus, Tübingen. Er wurde gründlich untersucht und die Ärzte hatten nach kürzester Zeit ein Untersuchungsergebnis. Sie stellten einen riesengroßen Nierenstein fest. Da war ich doch dann mehr als überrascht, dass während der ganzen Klinikaufenthalte kein Arzt diese Diagnose gestellt hatte.
Jetzt standen wir aber erneut vor einem Problem, nämlich was tun. Operieren oder nicht. Wenn ja, welche Methode? Egal bei welcher Methode, für ihn war die Operation auf jeden Fall ein stark erhöhtes Risiko. Abwarten konnte ich nicht verantworten, er hatte starke Schmerzen und es hätte ohne Entfernung des Steines plötzlich zu lebensgefährlichen Komplikationen kommen können.
Wir entschlossen uns zur Operation.
Ich begann, ihn auf die Operation mit homöopathischen Arzneimitteln vorzubereiten.
So kam er dann eine Woche nach Diagnosestellung in die Urologie des UKT zur weiteren Behandlung und Operation.
Die Wohnräume mußten für ihn behindertengerecht, so gut es ging, umgestaltet werden.
Wir mussten innerhalb des Hauses mit einigen Räumen umziehen, da für ihn die Räume im oberen Stockwerk nicht erreichbar waren.
Passende Therapeuten hatte ich gefunden und für ihn Therapietermine ausgemacht, so daß keine größeren Lücken entstehen konnten.
Ein Hausarztermin war auch schon gemacht.
Dann kam der große Tag und der Krankentransport brachte ihn nach Hause.
Sein Gedächtnis war noch immer sehr schlecht - er hatte noch sehr wenige Erinnerungen an seine Vergangenheit, das Kurzzeitgedächtnis war praktisch nicht vorhanden.
Das selbständige Gehen hatte er in Allensbach wieder gelernt und er brauchte keinen Rollstuhl mehr.
Viele Medikamente brachte er aus Allensbach mit, die ich ihm zu Hause verschreiben lassen und ihm geben sollte.
Sein Herz war durch den ausgedehnten Hinterwandinfarkt stark geschädigt, deshalb waren ihm verschiedene Blutdrucksenker verordnet worden, durch die Stentimplantationen waren blutverdünnende Medikamente erforderlich, Cholesterinsenker wurden ihm verordnet, ein gefährliches, schnell abhängigmachendes Psychopharmaka ebenso und und und...
Einige der Medikamente kannte ich schon und war über die nicht unerheblichen Nebenwirkungen im Bilde, über einige der chemische Medikamente mußte ich mich noch ausführlich informieren.
Es war kein Medikament dabei, das ich als unbedenklich einstufen konnte. Alle hatten sie starke, ja fatale Nebenwirkungen und schädigten lebenswichtige Organe nachhaltig.
Die Medikamente, die sein Herz schützen sollten - schädigten gleichzeitig das Herz, die Leber und die Nieren. So war jedes einzelne Medikament für ihn durchaus auch gefährlich.
Da er nun zu Hause war, konnte ich ihn viel besser beobachten und auf seine körperlichen und psychischen Befindlichkeiten viel stärker in seine homöopathische Therapie einfließen lassen.
Das heißt, ich konnte wesentlich schneller homöopathisch reagieren, wenn sich Veränderungen zeigten.
Jetzt konnte ich auch verstärkt die Tuina-Therapie in seine Behandlung integrieren.
Er war noch keine 2 Tage zu Hause, da klagte er ständig über starke Bauch- und Rückenschmerzen und war motorisch sehr unruhig.
Schmerzmittel gab ich ihm nicht sehr gerne, da die Ursache der Schmerzen nicht klar war. Er wurde in die Uniklinik eingewiesen. Die Ärzte dort konnten die Ursache der Schmerzen nicht klären, deshalb war er nach wenigen Tagen dann wieder zu Hause.
Da er immer noch unter starken Schmerzen litt, kam jetzt eine Einweisung in das Paul-Lechler-Krankenhaus, Tübingen. Er wurde gründlich untersucht und die Ärzte hatten nach kürzester Zeit ein Untersuchungsergebnis. Sie stellten einen riesengroßen Nierenstein fest. Da war ich doch dann mehr als überrascht, dass während der ganzen Klinikaufenthalte kein Arzt diese Diagnose gestellt hatte.
Jetzt standen wir aber erneut vor einem Problem, nämlich was tun. Operieren oder nicht. Wenn ja, welche Methode? Egal bei welcher Methode, für ihn war die Operation auf jeden Fall ein stark erhöhtes Risiko. Abwarten konnte ich nicht verantworten, er hatte starke Schmerzen und es hätte ohne Entfernung des Steines plötzlich zu lebensgefährlichen Komplikationen kommen können.
Wir entschlossen uns zur Operation.
Ich begann, ihn auf die Operation mit homöopathischen Arzneimitteln vorzubereiten.
So kam er dann eine Woche nach Diagnosestellung in die Urologie des UKT zur weiteren Behandlung und Operation.
Montag, 1. Juli 2013
Er bekommt keine Therapien mehr verordnet - KV ist dagegen!
Er macht weiterhin Fortschritte in seiner Genesung und braucht dafür viele und vielseitige Therapien.
So bekommt er in regelmäßigen Abständen osteopathische Behandlungen, Gedächtnistraining, ein spezielles Bewegungstraining, mentales Training, Musiktherapie, homöopathische Therapie und Tuina-Therapie. Da die Krankenkasse diese Therapien nicht bezahlt, tragen wir die Kosten selbst.
Er ist immer noch auf Therapien wie Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie stark angewiesen.
Diese Therapien sind auch noch heute für seine weitere Genesung, für die Stabilisierung und den Erhalt seiner neu erlernten Fähigkeiten wichtig.
Doch seit vielen Wochen haben wir große Schwierigkeiten, diese Therapien vom Arzt verordnet zu bekommen. Anscheinend erlaubt die KV (Kassenärztliche Vereinigung) den Kassenärzten die Verordnung dieser Therapien nicht mehr.
Es ist dann die Rede von "ich kann und darf das nicht mehr verschreiben" oder/und die "Erkrankung steht nicht auf der Liste der KV" oder/und "das muss die Krankenkasse genehmigen"
Die für Ihn zuständige Krankenkasse hat lt. Veröffentlichung der KV auf ein Genehmigungsverfahren verzichtet. Sebstverständlich steht diese schwere Erkrankung auf "der Liste".
Sollen hier schwerst erkranke Menschen von der Kassenärztlichen Vereinigung, die von den Beiträgen der krankenversicherten Menschen sehr gut lebt, ausgegrenzt und nicht weiter behandelt werden?
Möchte so die KV ihren finanziellen Gewinn maximieren und ihren Vorständen noch höhere Gehälter bezahlen?
Zitat Anfang, Veröffentlichung der KV-Baden-Württemberg:
Trotz aller Vereinbarungen, Regelungen, Veröffentlichungen, usw. muss ich seine Therapien selber bezahlen oder er kann keine Therapien mehr bekommen.
Ich bin empört, dass ich für einen schwerkranken Menschen um dringend benötige Therapien betteln muß.
Ich bin empört, wie mit schwer kranken Menschen umgegangen wird.
Ich bin empört, wie man mit Menschen umgeht, die viele Jahre in diese Solidargemeinschaft
der Krankenkasse und Pflegekasse einbezahlt haben.
Ich bin empört, wenn ich lese, wie viele Milliarden die gesetzlichen Krankenkassen von Ihren Mitgliedern eingenommen und von dem Geld der Versicherten "Paläste" gebaut haben und Ihre Mitarbeiter fürstlich entlohnen, ihren Mitgliedern aber nötige Therapien verweigern.
Ich bin empört, wie die Krankenkassen, Pflegekassen und Politik mit schwerkranken Menschen und deren pflegenden Angehörigen umgehen und sie zu Bittstellern und Bettlern degradieren.
Durch die pflegenden Angehörigen, die 24 Stunden täglich ohne Lohn arbeiten und oft bis an die Grenzen belastet sind, sparen Krankenkassen, Pflegekassen und der Staat monatlich Millionen ein.
Diesen Menschen wird durch die Bürokratie, zurückhalten von wichtigen Informationen, Hinhaltetaktiken das schwere Leben noch schwerer gemacht.
Im Internet hat die KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
folgendes veröffentlicht,
Zitat Anfang: KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
So bekommt er in regelmäßigen Abständen osteopathische Behandlungen, Gedächtnistraining, ein spezielles Bewegungstraining, mentales Training, Musiktherapie, homöopathische Therapie und Tuina-Therapie. Da die Krankenkasse diese Therapien nicht bezahlt, tragen wir die Kosten selbst.
Er ist immer noch auf Therapien wie Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie stark angewiesen.
Diese Therapien sind auch noch heute für seine weitere Genesung, für die Stabilisierung und den Erhalt seiner neu erlernten Fähigkeiten wichtig.
Doch seit vielen Wochen haben wir große Schwierigkeiten, diese Therapien vom Arzt verordnet zu bekommen. Anscheinend erlaubt die KV (Kassenärztliche Vereinigung) den Kassenärzten die Verordnung dieser Therapien nicht mehr.
Es ist dann die Rede von "ich kann und darf das nicht mehr verschreiben" oder/und die "Erkrankung steht nicht auf der Liste der KV" oder/und "das muss die Krankenkasse genehmigen"
Die für Ihn zuständige Krankenkasse hat lt. Veröffentlichung der KV auf ein Genehmigungsverfahren verzichtet. Sebstverständlich steht diese schwere Erkrankung auf "der Liste".
Sollen hier schwerst erkranke Menschen von der Kassenärztlichen Vereinigung, die von den Beiträgen der krankenversicherten Menschen sehr gut lebt, ausgegrenzt und nicht weiter behandelt werden?
Möchte so die KV ihren finanziellen Gewinn maximieren und ihren Vorständen noch höhere Gehälter bezahlen?
Zitat Anfang, Veröffentlichung der KV-Baden-Württemberg:
Nach den gesetzlichen Bestimmungen haben die
Krankenkassen das Recht auf eine Genehmigung bei allen
Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls und bei
allen Langfristverordnungen. Die meisten Krankenkassen
(AOK Baden-Württemberg, IKK classic, LKK Baden-Württemberg,
vdek, zahlreiche BKKen) haben auf diese Möglichkeit
verzichtet (siehe www.kvbawue.de à praxis alltag à
verordnungsmanagement à heilmittel à pdf „Genehmigungsverzicht“).
Bei diesen Krankenkassen müssen sich die
Patienten die Verordnung außerhalb des Regelfalls und Langfristverordnungen
nicht genehmigen lassen.
Zitat Ende.
Ich bin empört, dass ich für einen schwerkranken Menschen um dringend benötige Therapien betteln muß.
Ich bin empört, wie mit schwer kranken Menschen umgegangen wird.
Ich bin empört, wie man mit Menschen umgeht, die viele Jahre in diese Solidargemeinschaft
der Krankenkasse und Pflegekasse einbezahlt haben.
Ich bin empört, wenn ich lese, wie viele Milliarden die gesetzlichen Krankenkassen von Ihren Mitgliedern eingenommen und von dem Geld der Versicherten "Paläste" gebaut haben und Ihre Mitarbeiter fürstlich entlohnen, ihren Mitgliedern aber nötige Therapien verweigern.
Ich bin empört, wie die Krankenkassen, Pflegekassen und Politik mit schwerkranken Menschen und deren pflegenden Angehörigen umgehen und sie zu Bittstellern und Bettlern degradieren.
Durch die pflegenden Angehörigen, die 24 Stunden täglich ohne Lohn arbeiten und oft bis an die Grenzen belastet sind, sparen Krankenkassen, Pflegekassen und der Staat monatlich Millionen ein.
Diesen Menschen wird durch die Bürokratie, zurückhalten von wichtigen Informationen, Hinhaltetaktiken das schwere Leben noch schwerer gemacht.
Im Internet hat die KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
folgendes veröffentlicht,
Zitat Anfang: KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
Praxisbesonderheiten /
Langfristverordnung
Dezember 2012
Hinweise und Erläuterungen
zu neuen Vereinbarungen
in der Heilmittelversorgung
Das GKV-Versorgungsstrukturgesetz der Bundesregierung
hat nunmehr erstmals bei den Heilmittelverordnungen
einen Ausweg eröffnet: Mit den Krankenkassen haben wir
auf Bundesebene eine Vereinbarung über Verordnungen für
Versicherte mit langfristigem Behandlungsbedarf (Langfristverordnungen)
und Praxisbesonderheiten für die Versorgung
mit Heilmitteln bei schwer erkrankten Patienten getroffen.
Die Verordnungen für diese Patienten können künftig bei
Verordnungsweisen nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot
entweder gar nicht mehr zu Regressen führen oder sind
faktisch davon ausgenommen.
Damit ist für die Ärzte und Patienten ein Traum wahr
geworden: Zumindest im Bereich einer begrenzten aber
ernsthaft erkrankten Patientengruppe kann nun eine am
Krankheitsbild und nicht an Richtgrößen orientierte Versorgung
mit Heilmitteln vorgenommen werden.
Praxisbesonderheiten und
Langfristverordnungen
Aufgrund der Vorgabe des Gesetzgebers konnten wir
mit den Krankenkassen eine Vereinbarung für Patienten mit
langfristigem Bedarf an Heilmitteln (Langfristverordnung)
und für Praxisbesonderheiten treffen. In der nachfolgend
aufgeführten Tabelle sind die Diagnosen aufgeführt, die
unter diese Regelungen fallen.
Langfristverordnungen
Langfristverordnungen (in der Tabelle dunkelblau markiert)
Langfristverordnungen (in der Tabelle dunkelblau markiert)
sind Heilmittelverordnungen für schwer kranke
Patienten mit einem voraussichtlichen Behandlungsbedarf
von mindestens einem Jahr. Bei den Langfristverordnungen
können Sie in Bezug auf die Menge, nicht aber auf die Art
des Heilmittels von den Vorgaben des Heilmittelkatalogs
abweichen und eine Verordnung für einen Zeitraum von
bis zu zwölf Wochen ausstellen
Über die Vereinbarung hinaus gilt gemäß Gemeinsamen
Bundesausschuss: „Stellt der Arzt fest, dass bei dem Patienten
ein langfristiger Heilmittelbedarf aufgrund einer nicht in
der Tabelle gelisteten Diagnose vorliegt, kann der Patient
bei der Krankenkasse eine Genehmigung einer notwendigen
langfristigen Heilmittelbehandlung beantragen. Eine Genehmigung
kommt dann in Betracht, wenn Schwere und Dauerhaftigkeit
der Schädigungen mit den in der Tabelle aufgeführten
Diagnosen vergleichbar ist.“
Genehmigung
Nach den gesetzlichen Bestimmungen haben die
Krankenkassen das Recht auf eine Genehmigung bei allen
Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls und bei
allen Langfristverordnungen. Die meisten Krankenkassen
(AOK Baden-Württemberg, IKK classic, LKK Baden-Württemberg,
vdek, zahlreiche BKKen) haben auf diese Möglichkeit
verzichtet (siehe www.kvbawue.de à praxis alltag à
verordnungsmanagement à heilmittel à pdf „Genehmigungsverzicht“).
Bei diesen Krankenkassen müssen sich die
Patienten die Verordnung außerhalb des Regelfalls und Langfristverordnungen
nicht genehmigen lassen.
Übersicht über die Diagnosen Stand: 01.01. 2013
Diagnosegruppe/Indikationsschlüssel
ICD-10 Diagnose Physiotherapie Ergotherapie Stimm-, Sprech-,Sprachtherapie Hinweis/Spezifikation
G93.1 Anoxische Hirnschädigung, ZNI1/ ZN 2 EN1/ EN2 SC1
andernorts nicht klassifiziert
Zitat KVBW Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Ende:
http://www.kvbawue.de
Freitag, 28. Juni 2013
Koma - seine Erinnerung daran.
Vor zweieinhalb Wochen war er aus dem Koma erwacht und war jetzt in der Akut-Neurologischen Frühreha Klinik. Seit seinem Herzinfarkt, Herzstillstand und Reanimation waren jetzt knapp fünfeinhalb Wochen vergangen.
Er war nicht orientiert, d.h. er wusste nicht wo er war, wer er war, was geschehen war, wer ich war usw. Seine Erinnerung an seine Existenz war nicht mehr vorhanden.
Er hatte keine Erinnerung an seinen Aufenthalt auf der Intensivstation oder in der Kardiologie.
Sein Lang- und sein Kurzzeitgedächtnis waren nicht mehr vorhanden. Er konnte sich an nichts erinnern.
Die einzigen Erinnerungen, die er hatte, betrafen seine Arbeit, seine Fotos die er gemacht hatte. Diese konnte er immer sofort erkennen und als von ihm fotografiert identifizieren.
Behutsam begann ich ihm zu erzählen, dass er einen Herzinfarkt hatte und im Koma lag, dass er lange reanimiert werden musste, dass sein Überleben für ziemlich unwahrscheinlich gehalten wurde sagte ich ihm nicht, da unterbrach er mich und sprach:
"Ja, ich weiß. Ich war tot - aber noch nicht richtig. Da war ein Prof, der hat sich ganz arg für mich eingesetzt und sehr viel für mich getan, und auch noch viele andere Leute haben sich für mich eingesetzt und mir geholfen. Deshalb bin ich wieder da, wo ich bin."
Er sprach weiter uns sagte zu mir: "Es war nicht schlimm, es war in Ordnung, für mich war das okay. Das war wirklich nicht schlimm für mich, nur für Dich und die anderen war es schlimm."
Er sprach noch weiter über Dinge, die sich während seines tiefen Komas in der Klinik und auch zu Hause ereignet hatten. Er konnte über Krankenschwestern berichten die Ihn während des Komas gepflegt hatten usw., er sprach mich auf verschiedene sehr persönliche Bereiche an, die mich während seiner Komazeit beschäftigten.
Es hat mich sehr erstaunt, da ja sein Kurzzeit- und sein Langzeitgedächtnis nicht mehr vorhanden waren, dass so plötzlich diese Erinnerungen an seine Komazeit kamen.
Jetzt hatte ich die Bestätigung: Es war richtig, dass ich an seinem Krankenbett nicht erlaubte belastende und ängstigende Gespräche zu führen, mögliche schwere therapeutische / operative Eingriffe und Prognosen über den weiteren Krankheitsverlauf zu besprechen.
Er war nicht orientiert, d.h. er wusste nicht wo er war, wer er war, was geschehen war, wer ich war usw. Seine Erinnerung an seine Existenz war nicht mehr vorhanden.
Er hatte keine Erinnerung an seinen Aufenthalt auf der Intensivstation oder in der Kardiologie.
Sein Lang- und sein Kurzzeitgedächtnis waren nicht mehr vorhanden. Er konnte sich an nichts erinnern.
Die einzigen Erinnerungen, die er hatte, betrafen seine Arbeit, seine Fotos die er gemacht hatte. Diese konnte er immer sofort erkennen und als von ihm fotografiert identifizieren.
Behutsam begann ich ihm zu erzählen, dass er einen Herzinfarkt hatte und im Koma lag, dass er lange reanimiert werden musste, dass sein Überleben für ziemlich unwahrscheinlich gehalten wurde sagte ich ihm nicht, da unterbrach er mich und sprach:
"Ja, ich weiß. Ich war tot - aber noch nicht richtig. Da war ein Prof, der hat sich ganz arg für mich eingesetzt und sehr viel für mich getan, und auch noch viele andere Leute haben sich für mich eingesetzt und mir geholfen. Deshalb bin ich wieder da, wo ich bin."
Er sprach weiter uns sagte zu mir: "Es war nicht schlimm, es war in Ordnung, für mich war das okay. Das war wirklich nicht schlimm für mich, nur für Dich und die anderen war es schlimm."
Er sprach noch weiter über Dinge, die sich während seines tiefen Komas in der Klinik und auch zu Hause ereignet hatten. Er konnte über Krankenschwestern berichten die Ihn während des Komas gepflegt hatten usw., er sprach mich auf verschiedene sehr persönliche Bereiche an, die mich während seiner Komazeit beschäftigten.
Es hat mich sehr erstaunt, da ja sein Kurzzeit- und sein Langzeitgedächtnis nicht mehr vorhanden waren, dass so plötzlich diese Erinnerungen an seine Komazeit kamen.
Jetzt hatte ich die Bestätigung: Es war richtig, dass ich an seinem Krankenbett nicht erlaubte belastende und ängstigende Gespräche zu führen, mögliche schwere therapeutische / operative Eingriffe und Prognosen über den weiteren Krankheitsverlauf zu besprechen.
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