Vor zweieinhalb Wochen war er aus dem Koma erwacht und war jetzt in der Akut-Neurologischen Frühreha Klinik. Seit seinem Herzinfarkt, Herzstillstand und Reanimation waren jetzt knapp fünfeinhalb Wochen vergangen.
Er war nicht orientiert, d.h. er wusste nicht wo er war, wer er war, was geschehen war, wer ich war usw. Seine Erinnerung an seine Existenz war nicht mehr vorhanden.
Er hatte keine Erinnerung an seinen Aufenthalt auf der Intensivstation oder in der Kardiologie.
Sein Lang- und sein Kurzzeitgedächtnis waren nicht mehr vorhanden. Er konnte sich an nichts erinnern.
Die einzigen Erinnerungen, die er hatte, betrafen seine Arbeit, seine Fotos die er gemacht hatte. Diese konnte er immer sofort erkennen und als von ihm fotografiert identifizieren.
Behutsam begann ich ihm zu erzählen, dass er einen Herzinfarkt hatte und im Koma lag, dass er lange reanimiert werden musste, dass sein Überleben für ziemlich unwahrscheinlich gehalten wurde sagte ich ihm nicht, da unterbrach er mich und sprach:
"Ja, ich weiß. Ich war tot - aber noch nicht richtig. Da war ein Prof, der hat sich ganz arg für mich eingesetzt und sehr viel für mich getan, und auch noch viele andere Leute haben sich für mich eingesetzt und mir geholfen. Deshalb bin ich wieder da, wo ich bin."
Er sprach weiter uns sagte zu mir: "Es war nicht schlimm, es war in Ordnung, für mich war das okay. Das war wirklich nicht schlimm für mich, nur für Dich und die anderen war es schlimm."
Er sprach noch weiter über Dinge, die sich während seines tiefen Komas in der Klinik und auch zu Hause ereignet hatten. Er konnte über Krankenschwestern berichten die Ihn während des Komas gepflegt hatten usw., er sprach mich auf verschiedene sehr persönliche Bereiche an, die mich während seiner Komazeit beschäftigten.
Es hat mich sehr erstaunt, da ja sein Kurzzeit- und sein Langzeitgedächtnis nicht mehr vorhanden waren, dass so plötzlich diese Erinnerungen an seine Komazeit kamen.
Jetzt hatte ich die Bestätigung: Es war richtig, dass ich an seinem Krankenbett nicht erlaubte belastende und ängstigende Gespräche zu führen, mögliche schwere therapeutische / operative Eingriffe und Prognosen über den weiteren Krankheitsverlauf zu besprechen.
Herzinfarkt - Herzstillstand - mehrfache Reanimation - hypoxischer Hirnschaden - homöopathische Behandlung... Er lebt sein neues Leben mit Freude, Mut, Optimismus, Ausdauer und Willen... Impressum: R. Haug-Henseler, Knollstr. 2, 72072 Tübingen
Freitag, 28. Juni 2013
Dienstag, 18. Juni 2013
Horroraufenthalt in Akut-Neurologischer Reha-Klinik
Am 05. Januar 2011 wurde er in ein Krankenhaus des Landes Baden Württemberg für Akut-Neurologische Frührehabilitation verlegt.
Da begann für Ihn eine unendliche körperliche und psychische Qual.
Er wurde pflegerisch vernachlässigt. Im Analbereich war er wund, er blutete und das rohe Fleisch war zu sehen. Die Pflegerin, die ich darauf ansprach antwortete nur: das ist bei uns noch lange nicht wund.
Er war schmutzig und hatte Kot unter seinen Fingernägeln.
Mit Kot an seinen Händen musste er essen.
Von einer Pflegerin wurde er in meinem Beisein und dem Beisein drei weiterer Personen körperlich misshandelt.
Er bekam sehr wenige Therapien - z.B. Logopädie bekam er nur dann, wenn die Therapeutin Lust hatte.
Behandlungspläne wurden nicht für ihn erstellt bzw. den Angehörigen nicht mitgeteilt.
Er wurde an den Beinen so fest in seinen Rollstuhl gefesselt, dass er vor Schmerzen schrie. Er wurde psychisch misshandelt.
Wenn er seine Medikamente nicht gleich schlucken wollte bzw. konnte, wurden sie von der Pflegerin weggeworfen. So bekam er seine für ihn zur dieser Zeit noch lebensnotwendigen Herzmedikamente und blutverdünnenden Arzneimittel nicht.
So war er wieder einmal in Lebensgefahr - in der Gefahr an den körperlichen Mißhandlungen zu sterben, zu sterben weil er nötige Medikamente nicht bekam.
Durch den ständig liegenden Blasenkatheter hatte er eine chronische Blasenentzündung. Der Blasenkatheter war verdreckt. Beim wechseln des Katheters wurde er verletzt und blutete, er litt tagelang an großen Schmerzen. Es wurde kein Facharzt hinzugezogen.
Im März sorgten Ärzte der Kardiologie vom UKT, er war dort zu einem erneuten Eingriff, dass Urologen den Katheter entfernten und dass keiner mehr gelegt wurde.
Er litt ständig unter schwersten Schmerzen im Bauch- und Rückenbereich. Auch hier wurden keine Untersuchungen gemacht, keine Fachärzte hinzugezogen.
Unter der Aufsicht eines Therapeuten stürzte er schwer und zog sich Verletzungen im Gesicht, Kopf und an den Händen zu. Er wurde nicht untersucht, vom Schädel wurden keine Röntgenaufnahmen gemacht, ich wurde von dem Sturz und seinen Verletzungen nicht benachrichtigt, sondern sah meinen nicht unerheblich verletzten Mann erst bei meinem nächsten Besuch. Und, und, und........
Einen Lichtblick gab es auch in diesem Haus: ein Physiotherapeut und eine Ergotherapeutin kümmerten sich liebevoll um ihn und erzielten mit ihm wunderschöne Fortschritte.
Nach ca. 6 Wochen wurde mir von dem zuständigen Sozialarbeiter gesagt: Ihr Mann ist unwertes Leben, der wird jetzt entlassen, er kostet die Krankenkasse und die Klinik zu viel Geld. Das lohnt sich nicht mehr bei ihrem Mann.
Ich kämpfte darum, dass mein Mann verlegt werden sollte, in eine bekannte Klinik am Bodensee.
Man sagte mir, dass mein Mann eine Verlegung wahrscheinlich nicht überleben würde, durch eine Verlegung würden die meisten Patienten sterben. Deshalb würde man einer Verlegung nicht zustimmen. Er würde sich geistig und körperlich nie mehr weiterentwickeln, vielleicht könnte er irgendwann einmal wieder einige Schritte gehen.... Doch wurde mir der Vorschlag vom Chefarzt unterbreitet, meinen Mann in das zur Klinik gehörende Pflegeheim zu übergeben. Bei dieser Verlegung sah der Chefarzt "keine Gefahr, dass er durch die Verlegung sterben würde".
Zwischenzeitlich hatte ich Kontakt zur Klinik am Bodensee aufgenommen. Dort war man nicht ablehnend und ich versuchte weiter meinen Mann verlegen zu lassen. Von der Krankenkasse, die über die Vorgänge in der Klinik informiert war - auch über die Misshandlungen, bekam ich keine Unterstützung.
Ich hatte endlich bei dem für meinem Mann zuständigen Chefarzt durchgesetzt, dass das Krankenhaus eine Verlegung und Aufnahme in die Schmieder Klinik Allensbach am Bodensee beantragt. Mir wurde vom Chefarzt gesagt, dass er dort nicht aufgenommen würde, dafür hätte er gesorgt, schließlich würden sich die Chefärzte untereinander kennen und stünden miteinander in Kontakt.
Am 06. April 2011 sollte er nach Hause entlassen werden, doch es kam anders.
Zwei Tage vor seiner Entlassung kam der Bescheid, dass die Klinik am Bodensee ihn aufnehmen und er verlegt werden wird. Wir konnten unser Glück nicht fassen! Endlich, so hoffte ich, wird er eine neurologische Frührehabilitation bekommen. Was dann auch so war!
Kostbare Wochen der Rehabilitation wurden nicht genutzt, jedoch von der Krankenkasse teuer bezahlt.
Für meinen Mann hat die Krankenkasse eine Tagespauschale an diese Klinik des Landes Baden Württemberg bezahlt. Wie hoch der Betrag genau war, wollte die Krankenkasse mir nicht sagen. Man sagte mir, der Tagessatz wäre zwischen ca. 400,-- und 500,-- Euro.
Je weniger der Patient ärztlich betreut wird, je weniger Untersuchungen an einem Patienten vorgenommen werden, je weniger Medikamente ein Patient bekommt, je weniger Akut-Neurologische Therapien ein Patient bekommt, je weniger der Patient pflegerisch versorgt wird desto geringer sind die Ausgaben pro Patient und umso höher ist der Gewinn der Abteilung und somit des Krankenhauses.
Da begann für Ihn eine unendliche körperliche und psychische Qual.
Er wurde pflegerisch vernachlässigt. Im Analbereich war er wund, er blutete und das rohe Fleisch war zu sehen. Die Pflegerin, die ich darauf ansprach antwortete nur: das ist bei uns noch lange nicht wund.
Er war schmutzig und hatte Kot unter seinen Fingernägeln.
Mit Kot an seinen Händen musste er essen.
Von einer Pflegerin wurde er in meinem Beisein und dem Beisein drei weiterer Personen körperlich misshandelt.
Er bekam sehr wenige Therapien - z.B. Logopädie bekam er nur dann, wenn die Therapeutin Lust hatte.
Behandlungspläne wurden nicht für ihn erstellt bzw. den Angehörigen nicht mitgeteilt.
Er wurde an den Beinen so fest in seinen Rollstuhl gefesselt, dass er vor Schmerzen schrie. Er wurde psychisch misshandelt.
Wenn er seine Medikamente nicht gleich schlucken wollte bzw. konnte, wurden sie von der Pflegerin weggeworfen. So bekam er seine für ihn zur dieser Zeit noch lebensnotwendigen Herzmedikamente und blutverdünnenden Arzneimittel nicht.
So war er wieder einmal in Lebensgefahr - in der Gefahr an den körperlichen Mißhandlungen zu sterben, zu sterben weil er nötige Medikamente nicht bekam.
Durch den ständig liegenden Blasenkatheter hatte er eine chronische Blasenentzündung. Der Blasenkatheter war verdreckt. Beim wechseln des Katheters wurde er verletzt und blutete, er litt tagelang an großen Schmerzen. Es wurde kein Facharzt hinzugezogen.
Im März sorgten Ärzte der Kardiologie vom UKT, er war dort zu einem erneuten Eingriff, dass Urologen den Katheter entfernten und dass keiner mehr gelegt wurde.
Er litt ständig unter schwersten Schmerzen im Bauch- und Rückenbereich. Auch hier wurden keine Untersuchungen gemacht, keine Fachärzte hinzugezogen.
Unter der Aufsicht eines Therapeuten stürzte er schwer und zog sich Verletzungen im Gesicht, Kopf und an den Händen zu. Er wurde nicht untersucht, vom Schädel wurden keine Röntgenaufnahmen gemacht, ich wurde von dem Sturz und seinen Verletzungen nicht benachrichtigt, sondern sah meinen nicht unerheblich verletzten Mann erst bei meinem nächsten Besuch. Und, und, und........
Einen Lichtblick gab es auch in diesem Haus: ein Physiotherapeut und eine Ergotherapeutin kümmerten sich liebevoll um ihn und erzielten mit ihm wunderschöne Fortschritte.
Nach ca. 6 Wochen wurde mir von dem zuständigen Sozialarbeiter gesagt: Ihr Mann ist unwertes Leben, der wird jetzt entlassen, er kostet die Krankenkasse und die Klinik zu viel Geld. Das lohnt sich nicht mehr bei ihrem Mann.
Ich kämpfte darum, dass mein Mann verlegt werden sollte, in eine bekannte Klinik am Bodensee.
Man sagte mir, dass mein Mann eine Verlegung wahrscheinlich nicht überleben würde, durch eine Verlegung würden die meisten Patienten sterben. Deshalb würde man einer Verlegung nicht zustimmen. Er würde sich geistig und körperlich nie mehr weiterentwickeln, vielleicht könnte er irgendwann einmal wieder einige Schritte gehen.... Doch wurde mir der Vorschlag vom Chefarzt unterbreitet, meinen Mann in das zur Klinik gehörende Pflegeheim zu übergeben. Bei dieser Verlegung sah der Chefarzt "keine Gefahr, dass er durch die Verlegung sterben würde".
Trotz aller Schwierigkeiten behandelte ich meinen Mann homöopathisch weiter, massierte ihn und begann mit ihm Affirmationen zu sprechen und Visualisierungs-Übungen zu machen.
Ich konnte sehen, dass er Fortschritte macht und was wichtig war: er wollte lernen, er wollte Übungen machen, er wollte Therapien.
Er konnte wieder einfache Rechenaufgaben lösen und er lernte einige Schritte zu gehen. Mit Kollegen konnte er sich adäquat über Fotografie unterhalten.
Zwischenzeitlich hatte ich Kontakt zur Klinik am Bodensee aufgenommen. Dort war man nicht ablehnend und ich versuchte weiter meinen Mann verlegen zu lassen. Von der Krankenkasse, die über die Vorgänge in der Klinik informiert war - auch über die Misshandlungen, bekam ich keine Unterstützung.
Ich hatte endlich bei dem für meinem Mann zuständigen Chefarzt durchgesetzt, dass das Krankenhaus eine Verlegung und Aufnahme in die Schmieder Klinik Allensbach am Bodensee beantragt. Mir wurde vom Chefarzt gesagt, dass er dort nicht aufgenommen würde, dafür hätte er gesorgt, schließlich würden sich die Chefärzte untereinander kennen und stünden miteinander in Kontakt.
Am 06. April 2011 sollte er nach Hause entlassen werden, doch es kam anders.
Zwei Tage vor seiner Entlassung kam der Bescheid, dass die Klinik am Bodensee ihn aufnehmen und er verlegt werden wird. Wir konnten unser Glück nicht fassen! Endlich, so hoffte ich, wird er eine neurologische Frührehabilitation bekommen. Was dann auch so war!
Kostbare Wochen der Rehabilitation wurden nicht genutzt, jedoch von der Krankenkasse teuer bezahlt.
Für meinen Mann hat die Krankenkasse eine Tagespauschale an diese Klinik des Landes Baden Württemberg bezahlt. Wie hoch der Betrag genau war, wollte die Krankenkasse mir nicht sagen. Man sagte mir, der Tagessatz wäre zwischen ca. 400,-- und 500,-- Euro.
Je weniger der Patient ärztlich betreut wird, je weniger Untersuchungen an einem Patienten vorgenommen werden, je weniger Medikamente ein Patient bekommt, je weniger Akut-Neurologische Therapien ein Patient bekommt, je weniger der Patient pflegerisch versorgt wird desto geringer sind die Ausgaben pro Patient und umso höher ist der Gewinn der Abteilung und somit des Krankenhauses.
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Stundenlange Wartezeiten im Tübinger Klinikum - auch für schwer erkrankte Menschen und Notfälle!
Nicht nur im Mannheimer Klinikum müssen Patienten mehrere Stunden warten, auch im Tübinger Klinikum sind Wartezeiten von der Anmeldung bis zum Abschlussgespräch in den Ambulanzen von 6-8 Stunden nicht selten.
Doch auch schwer kranke Menschen die durch den Notarzt eingewiesen werden, müssen stundenlange Wartezeiten ertragen.
Ärztezeitung Zitat Anfang: "Das Mannheimer Universitätsklinikum hat mit sofortiger Wirkung den bisherigen Direktor der Augenklinik, Professor Jost B. Jonas, von seinen Aufgaben als Klinikdirektor entbunden.
Doch auch wenn das Uniklinikum Mannheim selbst über die Gründe für die Trennung schweigt, spricht man schon seit einiger Zeit über Probleme in der Augenklinik. So sind beispielsweise die langen Wartezeiten in der Klinikambulanz bekannt.
Auf der Homepage wurde den Patienten bislang sogar geraten, sich Proviant sowie die Tagesration notwendiger Medikamente mitzubringen. Von der Anmeldung bis zum Abschlussgespräch dauert es nicht selten mehrere Stunden." Zitat Ende
Dienstag, 16. Oktober 2012
Petition zur Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistungen
Petition
Petition zur Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistungen
Petent: Pflegeinitiative Deutschland e.V. c/o Stefan Krastel, Münsterstraße 23a, 77694 Kehl
Petitionsnummer: Pet 2-17-15-8291-024266
Petitionsnummer: Pet 2-17-15-8291-024266
Wir fordern die Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistungen (SGB XI), damit Pflegebedürftige den sie pflegenden Familien, Freunden und Bekannten ein Grundeinkommen sichern können.
In Deutschland wird zwischen Pflegesachleistungen und Pflegegeld unterschieden. Pflegesachleistungen sind Leistungen für professionelle Leistungserbringer oder stationäre Einrichtungen, Pflegegeld erhalten Pflegebedürftige, die zu Hause von ihrer Familie, Freunden und Bekannten gepflegt werden. Das Pflegegeld ist um mehr als die Hälfte geringer als die Pflegesachleistungen. Als Folge werden hierzulande wesentlich mehr Pflegebedürftige in Heimen versorgt, als in anderen westlichen Industrienationen, in denen es diesen Unterschied nicht gibt (bspw. Österreich).
Entscheidet man sich bei geringen finanziellen Ressourcen für die häusliche Pflege oder erstreckt sie sich über einen längeren Zeitraum, bleibt für die pflegende Person nur Hartz-IV auf unbestimmte Zeit. Bei Einführung der Hartz-IV-Gesetze wurden pflegende Angehörige nicht berücksichtigt. “Fördern und fordern” funktioniert nicht, wenn man einen Menschen pflegt.
Die Vorteile einer Angleichung:
• Wahlmöglichkeit über die Form der Versorgung
• Umsetzung der UN-Konvention über die “Rechte von Menschen mit Behinderung” (Inklusion) und des Grundgesetzes, besonders Art. 6: “Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung”
• ordnungspolitisch einfach umsetzbar
• immense Entbürokratisierung der Pflege
• weniger Heimunterbringungen und Umsetzung des Grundsatzes “ambulant vor stationär”
• enorme Reduzierung des Armutsrisikos für pflegende Angehörige
• enorme Einsparungen im Gesamthaushalt unseres Landes
Petition unterstützen
Hier können Sie unsere Petition online unterstützen.
Sonntag, 14. Oktober 2012
Über eine Million Pflegebedürftige werden in Deutschland zu Hause und ausschließlich von Angehörigen gepflegt! Sklaven der Krankenkassen und Pflegekasse in Deutschland
Die Zahlen wurden im Dezember 2009 erhoben - neuere Zahlen konnte ich nicht finden.
Rund 2,34 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig.
Wie viele Pflegebedürftige sind es wohl jetzt im Jahre 2012?
Etwa 1,6 Millionen Menschen werden zu Hause gepflegt, dies sind mehr als zwei Drittel.
Davon werden mehr als 1 Million ausschließlich von Angehörigen gepflegt.
Wie viele werden im Jahr 2012 wohl ausschließlich von Ihren Angehörigen gepflegt?
Weniger als ein Drittel der Pflegebedürftigen leben in einem Pflegeheim.
Wie lange werden die pflegenden Angehörigen noch als Sklaven der Krankenkassen, Pflegekasse, des Staates Bundesrepublik Deutschland ohne jegliche soziale Absicherung, ohne Bezahlung, schwerste Arbeit leisten müssen?
Wann werden die pflegenden Angehörigen ein Betreuungsgeld für Ihre Leistung bekommen?
Wann wird die Politik endlich diese Missstände beseitigen?
Meine spirituellen Erlebnisse in den ersten Tagen seiner Erkrankung.
In der Nacht von 09. auf 10. Dezember 2010 als er krank wurde, kam ich am frühen Morgen aus der Klinik zurück. In der Wohnung war eine unheilvolle Stille.
Fassungslos durch das Ereignis und voller Sorge und Angst dachte ich an meinen Mann und daran, was mir der Notarzt sagte...
Gegen fünf Uhr ging ich duschen, auf einmal gab es einen starken Schlag gegen die Tür des Badezimmers.
Außer mir und unseren schlafenden Haustieren war kein Mensch hier. Ich dachte, das Holz "arbeitet" und es wären Spannungen, bedingt durch Kälte und Wärme.
Einige Minuten später: wieder ein kräftiger Schlag gegen die Tür, die Tür vibrierte. Ich bekam Gänsehaut und ging durch die Räume - es war niemand da. Danach einfach wieder Ruhe und Stille.
Dann ganz plötzlich hatte ich das Gefühl, seine Präsenz zu spüren und mir kam sehr stark der Gedanke, dass er an die Tür geklopft hatte.
Nun bekam ich Angst, dass er nicht mehr lebt. Ich rief sofort in der Klinik an um zu erfahren ob sich an seiner Situation etwas verändert hat.
Er war noch am Leben, wurde aber noch untersucht, es wurden Stents implantiert usw. seine Situation war unverändert, er war noch immer in akuter Lebensgefahr.
Trotzdem begann ich etwas mehr Hoffnung zu fassen und interpretierte das Klopfen als ein Zeichen von ihm.
In den nächsten Wochen verbrachte ich täglich Stunden auf der Intensivstation an seinem Krankenbett.
Meine Nächte waren schlaflos und lang. Immer wieder musste ich an die Ärztin denken, die mich gefragt hatte, wann sie die Geräte abschalten sollen. Sein Zustand war unverändert - immer noch zwischen Leben und Tod.
Zu Hause hatte ich für einige Stunden sehr schwere und traurige Gedanken. Dann konnte ich wieder Mut fassen und machte weiter. Als ich wieder bei ihm auf der Intensivstation war, waren diese Gedanken längst weg und ich dachte nicht mehr daran.
Natürlich dachte ich auch darüber nach ob ich ihn mit meinen Gefühlen am Sterben hindere. War ich egoistisch, dass ich sein Sterben mit allen Mitteln versuchte zu verhindern?
Warum fühlte ich diesen tiefen Schmerz, bei dem Gedanken an sein Gehen? Langsam wurde mir klar, dass ich ihn nicht zurückhalten und ihm das Sterben, wenn es sein sollte, nicht schwer machen sollte.
Deshalb sprach ich in Gedanken mit ihm und sagte zu ihm, dass ich ihn sehr liebe und immer geliebt habe. Ich sagte ihm auch, dass er, wenn er möchte, gehen kann. Ich sagte ihm aber auch, dass ich mich freuen würde, wenn er bleiben würde.
In der darauf folgenden Nacht hatte ich hatte ich dann ein besonderes Erlebnis:
Da ich nicht schlafe konnte, versuchte ich mich durch einen Fernsehfilm abzulenken. Es war 3.25 Uhr. Auf einmal spürte ich seine Präsenz wieder ganz stark und ich blickte zur Tür. Da stand er in der Tür und schaute mich ernst an, dann umspielte ein leichtes Lächeln seinen Mund, er drehte sich um und stieg die Wendeltreppe hinauf in unser Schlafzimmer.
Ich hörte seine Schritte und konnte die Holztreppe knarren hören.
Wie festgenagelt saß ich auf dem Sofa, unfähig mich zu rühren.
Mein erster Gedanke war: jetzt machen sich der Schlafentzug und die psychische Belastung bemerkbar, jetzt habe ich Halluzinationen.
Dann hörte ich wie in der oberen Etage die Tür geöffnet wurde, ich konnte dann seine Schritte über mir im Schlafzimmer hören. Dann überkam mich eine Sicherheit, dass er wirklich da gewesen war und dass er mir mit seinem Erscheinen etwas mitteilen wollte. Nur was? Wollte er sich von mir verabschieden oder wollte er mir sagen, dass er zurückkommt und auf seinen eigenen Beinen wieder die Treppe zu unserem Schlafzimmer hochgeht?
Fassungslos durch das Ereignis und voller Sorge und Angst dachte ich an meinen Mann und daran, was mir der Notarzt sagte...
Gegen fünf Uhr ging ich duschen, auf einmal gab es einen starken Schlag gegen die Tür des Badezimmers.
Außer mir und unseren schlafenden Haustieren war kein Mensch hier. Ich dachte, das Holz "arbeitet" und es wären Spannungen, bedingt durch Kälte und Wärme.
Einige Minuten später: wieder ein kräftiger Schlag gegen die Tür, die Tür vibrierte. Ich bekam Gänsehaut und ging durch die Räume - es war niemand da. Danach einfach wieder Ruhe und Stille.
Dann ganz plötzlich hatte ich das Gefühl, seine Präsenz zu spüren und mir kam sehr stark der Gedanke, dass er an die Tür geklopft hatte.
Nun bekam ich Angst, dass er nicht mehr lebt. Ich rief sofort in der Klinik an um zu erfahren ob sich an seiner Situation etwas verändert hat.
Er war noch am Leben, wurde aber noch untersucht, es wurden Stents implantiert usw. seine Situation war unverändert, er war noch immer in akuter Lebensgefahr.
Trotzdem begann ich etwas mehr Hoffnung zu fassen und interpretierte das Klopfen als ein Zeichen von ihm.
In den nächsten Wochen verbrachte ich täglich Stunden auf der Intensivstation an seinem Krankenbett.
Meine Nächte waren schlaflos und lang. Immer wieder musste ich an die Ärztin denken, die mich gefragt hatte, wann sie die Geräte abschalten sollen. Sein Zustand war unverändert - immer noch zwischen Leben und Tod.
Zu Hause hatte ich für einige Stunden sehr schwere und traurige Gedanken. Dann konnte ich wieder Mut fassen und machte weiter. Als ich wieder bei ihm auf der Intensivstation war, waren diese Gedanken längst weg und ich dachte nicht mehr daran.
Natürlich dachte ich auch darüber nach ob ich ihn mit meinen Gefühlen am Sterben hindere. War ich egoistisch, dass ich sein Sterben mit allen Mitteln versuchte zu verhindern?
Warum fühlte ich diesen tiefen Schmerz, bei dem Gedanken an sein Gehen? Langsam wurde mir klar, dass ich ihn nicht zurückhalten und ihm das Sterben, wenn es sein sollte, nicht schwer machen sollte.
Deshalb sprach ich in Gedanken mit ihm und sagte zu ihm, dass ich ihn sehr liebe und immer geliebt habe. Ich sagte ihm auch, dass er, wenn er möchte, gehen kann. Ich sagte ihm aber auch, dass ich mich freuen würde, wenn er bleiben würde.
In der darauf folgenden Nacht hatte ich hatte ich dann ein besonderes Erlebnis:
Da ich nicht schlafe konnte, versuchte ich mich durch einen Fernsehfilm abzulenken. Es war 3.25 Uhr. Auf einmal spürte ich seine Präsenz wieder ganz stark und ich blickte zur Tür. Da stand er in der Tür und schaute mich ernst an, dann umspielte ein leichtes Lächeln seinen Mund, er drehte sich um und stieg die Wendeltreppe hinauf in unser Schlafzimmer.
Ich hörte seine Schritte und konnte die Holztreppe knarren hören.
Wie festgenagelt saß ich auf dem Sofa, unfähig mich zu rühren.
Mein erster Gedanke war: jetzt machen sich der Schlafentzug und die psychische Belastung bemerkbar, jetzt habe ich Halluzinationen.
Dann hörte ich wie in der oberen Etage die Tür geöffnet wurde, ich konnte dann seine Schritte über mir im Schlafzimmer hören. Dann überkam mich eine Sicherheit, dass er wirklich da gewesen war und dass er mir mit seinem Erscheinen etwas mitteilen wollte. Nur was? Wollte er sich von mir verabschieden oder wollte er mir sagen, dass er zurückkommt und auf seinen eigenen Beinen wieder die Treppe zu unserem Schlafzimmer hochgeht?
Viele fragen: Wie geht es ihm jetzt, wo lebt er usw.
Viele fragen per E-Mail nach, wie es ihm jetzt geht, ob er zu Hause ist usw.
Aus Zeitgründen möchte ich über den Blog antworten:
Nun ist er schon seit über einem Jahr wieder zu Hause und wird da gepflegt, versorgt und verwöhnt.
Sehr viel hat er in dieser Zeit wieder gelernt. Er kann wieder schreiben - fehlerfrei. Rechnen kann er auch wieder.
Gerne telefoniert er mit Freunden und Familie.
Er liest sehr gerne: Zeitung, Comics wie Calvin und Hobbs, Reiseberichte und Romane.
Auch Reise-, Kunst- und Kulturreportagen im Fernsehprogramm interessieren ihn.
Wir gehen zusammen spazieren, besuchen manchmal Freunde oder Familie.
Wenn Gäste kommen, freut er sich sehr.
Er fotografiert wieder und bearbeitet seine Bilder am Computer (noch) mit Hilfe.
Sein Langzeit- sowie sein Kurzzeitgedächtnis sind viel besser geworden, auch wenn er immer noch sehr viel vergisst.
Jetzt ist er wieder orientiert zur Person, zum Ort und auch zur Zeit.
Er sagt jetzt ganz klar und deutlich was er will und was er nicht will.
Homöopathisch behandle ich ihn immer noch weiter.
In den nächsten Tagen werde ich ausführlicher über seine Therapien, Fortschritte usw. berichten.
Aus Zeitgründen möchte ich über den Blog antworten:
Nun ist er schon seit über einem Jahr wieder zu Hause und wird da gepflegt, versorgt und verwöhnt.
Sehr viel hat er in dieser Zeit wieder gelernt. Er kann wieder schreiben - fehlerfrei. Rechnen kann er auch wieder.
Gerne telefoniert er mit Freunden und Familie.
Er liest sehr gerne: Zeitung, Comics wie Calvin und Hobbs, Reiseberichte und Romane.
Auch Reise-, Kunst- und Kulturreportagen im Fernsehprogramm interessieren ihn.
Wir gehen zusammen spazieren, besuchen manchmal Freunde oder Familie.
Wenn Gäste kommen, freut er sich sehr.
Er fotografiert wieder und bearbeitet seine Bilder am Computer (noch) mit Hilfe.
Sein Langzeit- sowie sein Kurzzeitgedächtnis sind viel besser geworden, auch wenn er immer noch sehr viel vergisst.
Jetzt ist er wieder orientiert zur Person, zum Ort und auch zur Zeit.
Er sagt jetzt ganz klar und deutlich was er will und was er nicht will.
Homöopathisch behandle ich ihn immer noch weiter.
In den nächsten Tagen werde ich ausführlicher über seine Therapien, Fortschritte usw. berichten.
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